Meine ersten Wochen als Azubi

Meine ersten Wochen als Azubi

Mittlerweile sind schon die ersten beiden Monate meiner Ausbildung zur Bankkauffrau mit der Zusatzqualifikation Finanzassistentin vergangen.

Nach der Einführungswoche ging es für mich zunächst einmal für rund drei Wochen in die Berufsschule. Auf dem Stundenplan standen hier Rechnungswesen, Steuerrecht, Allfinanz, Englisch, Datenverarbeitung sowie allgemeine und spezielle Wirtschaftslehre. Nachmittagsunterricht findet in der Regel nicht statt, dafür gibt es hin und wieder ein paar Hausaufgaben zu erledigen.

Im Oktober durfte ich dann die ersten Erfahrungen in der Praxis sammeln. Die anfängliche Nervosität konnte ich zum Glück schnell ablegen. Das Team in Neuenburg habe ich als ein sehr lustiges und herzliches Team kennengelernt, in welchem man sich schnell aufgenommen fühlt. Mit meinen Fragen kann ich mich wirklich jederzeit an jeden meiner neuen Arbeitskollegen wenden.

Die Einführung in die Tätigkeiten in der Filiale erfolgte anfangs hauptsächlich durch Zuschauen, doch ich war überrascht, wie viel ich bereits nach einigen Tagen schon selbständig bearbeiten konnte. Mit “learning by doing” lassen sich die Praxisphasen wohl am treffendsten beschreiben. Und gelernt habe ich in diesen ersten paar Wochen schon sehr viel. Am Schalter trifft man auf die verschiedensten Personen mit ebenso verschiedenen Anliegen und ich habe mich über jeden Kunden gefreut, dem ich als “frischer Azubi” bereits weiterhelfen konnte. Auch an einem Beratungsgespräch durfte ich schon aktiv teilnehmen.

Zudem finden in regelmäßigen Abständen die sogenannten IBUs (innerbetrieblicher Unterricht) statt, in denen ergänzend zum Berufsschulunterricht weitere Inhalte vermittelt werden. Die Themen sind sehr vielfältig, von Kommunikationstrainings bis hin zum Onlinebanking ist alles dabei. IBUs bieten auch immer eine gute Gelegenheit, sich mit den Azubi-Kollegen über deren Erfahrungen auszutauschen, denn hier kommen alle Azubis eines Lehrjahres zusammen.

Durch die Abwechslung von Theorie und Praxis wird es nie langweilig und nach meinen ersten Wochen kann ich sagen, dass meine Entscheidung für die Ausbildung bei der VBBM gewiss die richtige war.

Und schon ist das erste Studienjahr geschafft…

Und schon ist das erste Studienjahr geschafft…

Rückblickend betrachtet verging das erste Jahr an der DHBW Lörrach wie im Flug. Es war ein aufregendes Jahr mit zahlreichen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, verbunden mit viel Arbeit und Anstrengung. Letzteres besonders im zweiten Semester, da die Klausuren und sonstigen Prüfungsformen nicht mehr semesterbezogen waren, sondern von nun an einmal pro Studienjahr absolviert werden müssen. Dazu aber später mehr.

Im ersten Studienjahr beschäftigten wir uns insbesondere mit den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, welche auch 20 Vorlesungsstunden zum Thema Marketing beinhalteten. Des Weiteren stand auch die Einführung in die Bankbetriebslehre, Versicherungslehre und Volkswirtschaftslehre auf dem Plan. Häufig hatten wir Vorlesungen bei Dozenten, die nicht hauptberuflich an der DHBW Lörrach dozieren – es waren bspw. aktive Experten aus der Finanzbranche, die die Theorie besonders gut an Praxisbeispielen erläutern konnten. Genau diese Vorlesungsstunden empfand ich persönlich am Interessantesten. Zusätzlich gab es im ersten Studienjahr die Module Mathematik und Statistik, Technik der Finanzbuchführung, Digitale Transformation und Unternehmensrechnung, bestehend aus Kosten- und Leistungsrechnung sowie Finanzierung und Investition. Die Vorlesungen in Mathe und Statistik sind wirklich halb so wild und auch für eine “Matheniete” gut zu bewältigen. Sie sollen uns insbesondere auf die Inhalte in VWL und die bevorstehenden wissenschaftlichen Arbeiten vorbereiten. In der Veranstaltung “Technik der Finanzbuchführung” hat uns der Dozent in seinem eigens entwickelten Programm die Theorie und viele Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Dies war insbesondere im Hinblick auf die Klausur eine große Unterstützung und ermöglichte uns eine super Vorbereitung. Während der Vorlesung zur digitalen Transformation haben wir über die Optimierung von Prozessen in der Finanzbranche diskutiert, insbesondere darüber, wie Banken im digitalen Zeitalter bestehen können und mit der permanenten Konfrontation mit FinTech-Unternehmen umgehen sollten. Für alle, die gerne kreativ sind und eigene Ideen entwickeln, ist das eine äußerst spannende Vorlesung. 

Wie bereits beschrieben, war das erste Studienjahr abwechslungsreich und spannend, allerdings zieht jede Vorlesung auch eine Prüfung mit sich. Wer sich jedoch gut auf die bevorstehende Prüfungsphase vorbereitet hat, konnte diese auch locker meistern. Die meisten Prüfungsleistungen wurden in Form einer Klausur erbracht. In Statistik bestand diese hingegen aus einem Kurztest, sowie einer zusätzlichen mündlichen Prüfung. Für die Vorlesung “Digitale Transformation” mussten wir ein Assignment als Prüfungsnachweis ablegen. Hierbei durften wir in Teams, bestehend aus 2 Studierenden, eine Hausarbeit über vorgegebene Themen in einem festgelegten Zeitrahmen erstellen. Diese Prüfungsform war bei uns äußerst beliebt, da es eine willkommene Abwechslung zu den gewöhnlichen Klausuren darstellte. Wer nun denkt, dass das zweite Semester mit der Prüfungsphase endet, liegt leider nicht ganz richtig. Im Nachgang musste nämlich noch die erste Projektarbeit – eine wissenschaftliche Arbeit – erstellt werden. Die Projektarbeit dokumentiert den Transfer der in den Theoriephasen erlernten wissenschaftlichen Grundlagen und deren Anwendung in den betrieblichen Praxisphasen. Dabei sollen die Erkenntnisse auf eine betriebliche Fragestellung angewandt werden. Aber keine Sorge – auch das ist machbar. Schließlich ist die Vorbereitung in den Vorlesungen zum wissenschaftlichen Arbeiten hilfreich und erleichtert den Einstieg in die Thematik. Mit der Abgabe der ersten Projektarbeit endete schließlich das erste Studienjahr und wir hatten alle wieder mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens. 

Ich bin gespannt, was die kommenden Semester bereithalten und freue mich schon sehr.

Job-Start-Börse Müllheim 2019

Job-Start-Börse Müllheim 2019

Auch dieses Jahr durften wieder zwei Azubis an der Job-Start-Börse teilnehmen. Diese fand in Müllheim im Bürgerhaus statt. Wir durften unsere Bank am Dienstagabend, den 22.10.2019 und am Mittwochvormittag, den 23.10.2019, vertreten. Wir hatten einen sehr schönen Stand, ausgestattet mit einer großen Leinwand, einer Theke und einem Bildschirm. Auf der Leinwand ist unser Verwaltungsgebäude aufgedruckt und auf dem Bildschirm lief eine Präsentation, die die wichtigsten Infos zu unseren Ausbildungsberufen im Haus beinhaltet. Wir durften verschiedene Give-aways ausgeben, wie z.B. Kugelschreiber, Notizblöcke, Textmarker und unsere Azubiflyer, von denen wir im Laufe der Veranstaltung auch viele verteilten.

Im Bürgerhaus waren die unterschiedlichsten Unternehmen vertreten. Das Angebot für die Schüler war groß und erstreckte sich von sozialen Berufen über kaufmännische Ausbildungen, bis hin zu Tätigkeiten in der Industrie. Es war eine große Bandbreite an Ausbildungsberufen geboten, sodass sicherlich jeder Schüler fündig wurde oder zumindest erste Ideen sammeln konnte.

Am Dienstag war unsere Personalentwicklerin, Frau Hagist, auch vor Ort und unterstützte uns. An diesem Abend kamen die interessierten Schüler gemeinsam mit ihren Eltern, um sich zu informieren. Es machte Spaß ihnen von unseren Erfahrungen zu erzählen und die vielen Fragen zu beantworten.

Am Mittwoch wurden die Schulklassen eingeladen. Auch an diesem Tag war sehr viel los und um die Stände tummelten sich die Schüler. Diese hatten Fragebögen dabei, die sie von ihren Lehrern davor bekommen haben, um möglichst viele und insbesondere die wichtigsten Informationen über unseren Beruf zu sammeln. Wir durften zusammen mit ihnen diese Fragebögen ausfüllen.

Insgesamt war die Job-Start-Börse eine tolle Erfahrung und wir würden uns freuen unsere Volksbank Breisgau-Markgräflerland auch im nächsten Jahr wieder vertreten zu dürfen. Für junge Schüler ist es eine tolle Möglichkeit sich beruflich zu orientieren und eventuell sogar den Traumberuf zu finden.