Wie die Zeit vergeht – Rückblick auf das erste Ausbildungsjahr

Wie die Zeit vergeht – Rückblick auf das erste Ausbildungsjahr

Es kommt mir so vor, als wäre die Einführungswoche erst ein paar Wochen her und nun ist das erste Ausbildungsjahr schon wieder fast vorbei, die Zeit verlief unfassbar schnell.

Wenn ich auf meine ersten Tage in der Bank zurückblicke und sehe, wie viel ich im vergangenen Jahr alles gelernt habe, macht mich das schon ein wenig stolz. Als ich vor einem Jahr meine Ausbildung bei der VBBM begonnen hatte, bekam ich von Familie und Freunden häufig die Frage gestellt, ob ich mir in meinem jungen Alter sicher wäre, dass diese Ausbildung das Richtige für mich ist. Das hat mich anfänglich etwas verunsichert. Heute weiß ich, dass es definitiv der richtige Schritt ins Berufsleben für mich war. Damals wusste ich auch schon, dass es mir gefallen wird, doch ich wusste nicht, was mich alles erwarten würde. Das erste Ausbildungsjahr bestand für mich hauptsächlich aus der Serviceberatung am Markt und der Berufsschule, denn durch das Coronavirus konnte ich nicht in unsere Unternehmenszentrale nach Eschbach in die internen Abteilungen gehen. Diese werde ich dann im kommenden Lehrjahr kennenlernen, worauf ich mich schon sehr freue. Im ersten Ausbildungsjahr habe ich überwiegend den Kontakt zu unseren Kunden kennengelernt. Mein persönliches Highlight im Service ist die Einrichtung des Online Bankings mit dem Kunden, denn ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich in meiner ersten Woche meine VR-BankingApps eingerichtet habe.

Ich habe so viele schöne Erfahrungen gesammelt und viel Wissenswertes, nicht nur für den Beruf, sondern für mein ganzes Leben gelernt. Dazu habe ich in der Bank, sowie in der Berufsschule wunderbare neue Menschen kennengelernt. Egal wo ich bisher meine Ausbildung verbracht habe, die Mitarbeiter empfingen mich immer sehr herzlich und man konnte viel zusammen lachen… so sollte es doch sein : )

Mit dem ersten Lehrjahr in der Bank ging für mich auch das erste Schuljahr der Berufsschule zu Ende, das durch das Coronavirus auch ein bisschen anders verlief als es geplant war. Was dazu führte, dass wir in den letzten drei Schulblöcken einen virtuellen Klassenraum hatten. Ich finde die Mischung aus Theorie (Schule) und Praxis (Bank) macht es einfach, da einem die Themen aus der Schule im Alltag in der Bank begegnen.

Zusammengefasst kann ich sagen: Ich freue mich auf das nächste Ausbildungsjahr und bin schon gespannt, was mich im zweiten Ausbildungsjahr Spannendes erwarten wird.

Kundenmythen

Kundenmythen

Nachdem wir uns Anfang Mai den Bankmythen gewidmet haben, haben wir herausgefunden, dass Banker doch nicht den ganzen Tag am Kaffee trinken sind und dass der Bankalltag alles andere als langweilig ist. Doch erstmal genug von uns Bankern. Nun sind die Kunden dran. Genauso wie letztes Mal haben wir uns die besten Mythen herausgepickt und starten direkt mit unserem ersten Mythos:

1. Kunden besuchen keine Filialen mehr:

In Tagen der Digitalisierung gehen immer mehr Menschen davon aus, dass das Bankgeschäft nur noch online stattfindet. Das ist aber so nicht ganz korrekt. Auch wenn inzwischen sehr vieles online geschieht, halten wir die Filialbesuche immer noch für sehr wichtig. In gewissen Situationen ist es einfacher, wenn wir den Kunden vor Ort helfen können. Außerdem freuen wir uns, unsere Kunden nach den zuletzt schweren Zeiten wieder in Beratungsgesprächen begrüßen zu dürfen.

2. Kunden kennen das ServiceCenter nicht:

Nachdem ich in den letzten Wochen im ServiceCenter unserer Bank eingelernt wurde und anschließend auch selbst mit Kunden telefonieren durfte, habe ich immer wieder mitbekommen, dass die Kunden von unserem Aufgabenspektrum im ServiceCenter überrascht waren. Wir haben eine Vielzahl an Möglichkeiten und können zum Beispiel einen Termin mit dem persönlichen Berater vereinbaren oder telefonisch Überweisungen annehmen. Dies geschieht selbstverständlich nach einer vorangegangenen Legitimation. Des Weiteren kann der Kunde uns jede erdenkliche Frage stellen und selbst wenn wir sie nicht direkt beantworten können, finden wir einen Experten, der dafür zuständig ist.

3. Online-Banking sei unsicher:

Überhaupt nicht! Online-Banking ist eine sehr sichere Variante um jederzeit einen Überblick über die eigenen Kontakten zu haben und die digitalen Funktionen voll auszuschöpfen. Mithilfe eines TAN-Vefahrens sichert man sich bei Zahlungen über 30 EUR ab. Seit September letzten Jahres kam PSD2 als einheitlicher Standard für die Sicherheit elektronischer Zahlungen hinzu. Dies ist vermutlich am ehesten aufgefallen, als man nach 90 Tagen das erste Mal eine TAN zum Anmelden generieren musste.

4. Kunden wollen keine persönliche Beratung:

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass die Kunden durch die Digitalisierung immer weniger Wert auf persönliche Gespräche legen. Tatsächlich aber schätzen sie die persönliche, genossenschaftliche Beratung sehr, gerade in Bezug auf komplexere Finanzthemen. Natürlich ist es auch angenehmer, einer menschlichen Person gegenüber zu sitzen, als mit einem Bildschirm zu sprechen.