Meine Woche in der Unternehmensorganisation und dem Immobilienmanagement

Meine Woche in der Unternehmensorganisation und dem Immobilienmanagement

Wie ihr sicher schon wisst, haben wir in der Bank viele verschiedene interne Abteilungen, vom Controlling über unser ServiceCenter bis hin zum Marketing, über das ihr schon etwas in einem anderen Blogbeitrag gelesen habt. Heute möchte ich euch zwei weitere Abteilungen vorstellen, in die ich im November für eine Woche hineinschnuppern durfte: die Unternehmensorganisation zusammen mit dem Immobilienmanagement.

Unsere Tage in den internen Abteilungen starten am Anfang meist gleich: Zuerst gibt es ein Einführungsgespräch, in welchem besprochen wird, was die verschiedenen Aufgaben der Abteilung sind und wie ein Tag für mich als Azubi dort ungefähr ablaufen wird. Danach wird man in der Abteilung herumgeführt und mit den Kollegen bekanntgemacht.

Am Anfang meiner Woche war ich für einen Tag im Immobilienmanagement eingeteilt. Diese Abteilung beschäftigt sich mit allem rund um die Gebäude und den Fuhrpark der VBBM, sei es die Überwachung der Kameraausfälle, die Vorgehensweise bei einer Alarmauslösung in einer unserer Filialen oder die Kosten für die einzelnen Gebäude. Das Aufgabengebiet ist sehr abwechslungsreich und man sitzt nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm, beispielsweise sind wir am Mittag wegen eines Handwerkers zu unserer Filiale in Heitersheim gefahren

Die restlichen Tage war ich in der Unternehmensorganisation eingeteilt, bei der sich alles um Prozessentwicklung, die IT der Bank usw. dreht. Am Anfang durfte ich einer Kollegin beim Anlegen neuer Mitarbeiter in unserem System über die Schulter schauen. Danach habe ich einen Eindruck über die von uns verwendeten Programme und alles, was dahintersteckt, bekommen.

Wenn es neue Regeln oder Gesetze gibt, müssen entsprechende Vorgänge neu programmiert oder einzelne Arbeitsvorgänge abgeändert werden. Aber auch das Einrichten von Arbeitshandys oder Homeoffice-Plätzen, welche gerade in dieser Zeit sehr gefragt sind, war ein Thema.

Am Ende gab es wie in jeder Abteilung ein Beurteilungsgespräch, bei dem sowohl der Azubi als auch die Abteilung über die vergangene Woche spricht, was gut war, was noch verbessert werden könnte und ob es Ideen gibt, wie man in der kurzen Zeit den Azubis einen noch besseren Eindruck über die Abteilung geben kann.

Mir gefallen die Tage in Eschbach immer sehr gut, da es mal etwas ganz anderes ist als die Arbeit am Markt, man viel Neues lernt und einen Eindruck bekommt, was alles hinter den Kulissen der VBBM passiert.

Die Sache mit den Vorsätzen

Die Sache mit den Vorsätzen

Wir kennen sie alle, pünktlich zum Jahresanfang werden sie jedes Jahr neu gefasst – die guten Vorsätze. Wir wollen mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen und weniger Zeit am Smartphone, mehr Sport treiben und uns selbstverständlich von nun an nur noch super-gesund ernähren. Doch kaum sind die ersten Tage im neuen Jahr vergangen, werden auch schon die meisten unserer Vorsätze wieder über Bord geworfen. Aber wenn es um unsere Finanzen geht, muss das nicht passieren.

Damit es in diesem Jahr anders wird und uns die Umsetzung unserer Vorsätze nicht so schwerfällt, folgende Tipps für euch:

  1. Oftmals erleichtert es die Umsetzung unserer Vorsätze ungemein, wenn man sich zunächst einmal vor Augen hält, welches finanzielle Ziel man im Jahr 2021 erreichen will bzw. wofür man eigentlich sparen möchte: die nächste Reise, das erste eigene Auto oder ein Stück finanzielle Freiheit. Und mit eurem Sparziel vor Augen fällt es euch vermutlich schon leichter, auf den nächsten Coffee To Go zu verzichten.
  2. Neues Jahr – neuer Start: Zeit, sich einen genauen Überblick über eure aktuellen Finanzen zu verschaffen. Dabei hilft es, einmal eure Ausgaben euren Einnahmen gegenüberzustellen. Denn neben den bewussten Ausgaben wie Miete, Versicherungen oder Fitnessstudio ist es vor allem wichtig, sich auch die versteckten, teils kostspieligen Ausgaben vor Augen zu führen. Schließlich möchte niemand Geld verschenken und daher lohnt sich der Aufwand, die kleinen „Geldfresser“ aufzuspüren. Hier kann es sich auch rentieren, neue Tarife und kostengünstigere Alternativen zu vergleichen, da wir beispielsweise durch teure Verträge für unser geliebtes Smartphone oft zu viel bezahlen.
  3. Im gleichen Atemzug lohnt es sich auch, direkt Ordnung im finanziellen Papierkram zu schaffen, sei es ganz oldschool durch sorgfältiges Abheften aller Kontoauszüge oder mit einem ausgiebigen Blick ins ePostfach.
  4. Mit eurem Sparziel vor Augen könnt ihr euch nun eurem Vermögensaufbau widmen. Und damit euer Erspartes nicht vom Wertverlust aufgefressen wird und auf dem Sparbuch vor sich hinschlummert, solltet ihr es ertragreicher in Aktien und Fonds anlegen. Am besten legt ihr direkt einen bestimmten Betrag X fest, den ihr Monat für Monat investieren wollt. Auch Vermögenswirksame Leistungen und staatliche Förderungen solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
  5. Und last but not least – das gute alte Sparschwein. Auch wenn wir zunehmend bargeldlos bezahlen und immer seltener „echtes“ Geld im Geldbeutel umhertragen, sammelt sich doch der ein oder andere Euro an. Am Ende der Woche ab damit ins Sparschwein! So spart ihr euch das Herumtragen und könnt euch am Jahresende zusätzlich auf ein kleines Sümmchen freuen.

Gewohnheiten lassen sich zwar nicht von heute auf morgen umstellen, aber mit diesen Tipps habt ihr schon mal einen guten (Jahres-)Anfang gemacht und dem Festhalten eurer Vorsätze für eure Finanzen steht nichts mehr im Wege.

Ein frohes Neues Jahr!