Ein Seminartag in Karlsruhe

Ein Seminartag in Karlsruhe

Endlich, aufstehen und sich nicht um das Frühstück kümmern. Bei der BWGV Akademie in Karlsruhe kann man ganz entspannt in den Seminartag starten. Um circa 07:30 Uhr treffen wir Azubis uns zum gemeinsamen Frühstück.

Nach dem ausgiebigen Buffet startet dann um 08:15 Uhr unser Seminar. Anfangs besprechen wir mit den Dozenten unseren Tagesablauf und starten mit einer Gruppenarbeit. Im Verlauf des Tages lernen wir je nach Seminarart unterschiedliche, banktypische Themenbereiche kennen und bearbeiten dazu verschiedene Aufgaben. Bei den einzelnen Modulen, wie Baufinanzierung, Vermögensanlage oder speziell nur Beratung, erhalten wir immer konstruktives Feedback von unseren Mitschülern und Dozenten.

Dank des sehr guten Informationsmaterials und den tollen Tipps merkt man von Gespräch zu Gespräch, wie man sich verbessert und was noch weiter verbessert werden kann. Außerdem nimmt die Nervosität vor so einer ungewohnten Situation sehr schnell ab.

Nach weiteren Pausen, einem abwechslungsreichen Mittagsessen und weiteren Übungen geht es um 17 Uhr auf den Feierabend zu. Viele legen sich dann eine Runde ins Hotelzimmer und entspannen, andere treffen sich sofort zum Tischkicker, Billard oder Darts. Manche sitzen auch draußen und genießen die Sonne im Garten.

Nach der Entspannung trifft man sich meist wieder zum gemeinsamen Abendessen. Anschließend lassen viele den Abend noch mit einem Feierabendbier ausklingen.

Leider können wir aufgrund von Corona nicht mehr das Karlsruhe erleben, das wir davor kannten. Städtetrips, Baggerseebesuche oder andere kleine Ausflüge kommen derzeit nicht mehr zustande. Dennoch ist die BWGV Akademie immer wieder ein tolles Erlebnis, bei dem wir sehr viel mitnehmen können.

Der virtuelle Service

Der virtuelle Service

Meine Woche im ServiceCenter begann am Montagmorgen mit einem Gespräch beim Bereichsleiter, in dem wir unsere Erwartungen für die folgenden zwei Wochen austauschten. Am Anfang saß ich dann neben einem meiner Kollegen, habe bei Gesprächen mitgehört und konnte mir Notizen machen.

Hier einige interessante Dinge, die ich gelernt habe:

→ Es ist sehr wichtig mit dem Kunden immer in Kontakt zu bleiben. D.h. dem Kunden immer wieder erklären, was man gerade macht, da er nicht sehen kann, dass man am PC etwas sucht oder eintippt.

→ Man muss besonders vorsichtig sein, da man die Kunden vielleicht noch nicht so gut oder gar nicht kennt. Das bedeutet, dass man im ServiceCenter einen hohen Wert darauf legt, die Menschen zu identifizieren. Dazu gibt es einige Fragen, die man stellen kann.

→ Wenn man sich auch nur ein bisschen unsicher ist, sollte man keine Infos weitergeben. Die Kollegen, die schon einige Zeit im ServiceCenter arbeiten, haben ein sehr gutes Gefühl für so etwas.

Ab der zweiten Woche durfte ich schon selbst telefonieren. Natürlich saß noch jemand neben mir, um jederzeit weiterzuhelfen. Hauptsächlich habe ich Kundenanrufe (Inbound) angenommen und ihnen, genau wie am Schalter in einer Filiale, bestimmte Fragen beantwortet oder bei Problemen geholfen. Wenn mal nicht so viel los war, habe ich selbst Kunden angerufen (Outbound), um mit ihnen Termine zu vereinbaren.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir die Wochen sehr viel Spaß gemacht haben und ich in der Zeit sehr viel über den Umgang mit Kunden gelernt habe. 🙂

PS: Wusstest du, dass du uns auf unserer Homepage auch per Chat erreichen kannst?

Bankmythen

Bankmythen

 

Männer hören nie zu, Frauen können nicht einparken und Banker? Ach, die wollen einem doch sowieso nur alles andrehen. Ja, Vorurteile über Bankkaufleute gibt es genügend. Nachdem wir nun als Azubis einen tieferen Blick in die Bankenwelt geworfen haben, können wir euch beruhigen. Die meisten Banker sind doch ganz in Ordnung. Es ist also allerhöchste Zeit die Klischees rund um Banker und Bankazubis aufzuräumen.

1.Banker trinken den ganzen Tag nur Kaffee (und die Azubis kochen ihn natürlich).                           

In keiner Filiale darf sie fehlen: die Kaffeemaschine. Morgens lässt sich tatsächlich oft ein erhöhtes Aufkommen von noch etwas müden Bankern in ihrer Nähe feststellen, doch dann sind auch alle in Fahrt und starten motiviert in den Arbeitstag. Dass Banker die ganze Zeit Kaffee trinken stimmt so definitiv nicht. Und auch der Alltag eines Bankazubis besteht übrigens nicht nur aus Kaffee kochen, hier warten viel spannendere und abwechslungsreichere Aufgaben auf euch.

2. Um Bankazubi zu werden, brauche ich eine 1 in Mathe, Banker haben ja schließlich nur Zahlen im Kopf.                                                                                                                                                             

Auch das stimmt so nicht. Klar, bei unserer täglichen Arbeit dreht sich vieles um Zahlen, doch vor komplizierte Rechenaufgaben wirst du als Azubi nicht gestellt. Dafür sind wir ja mit PCs und den entsprechenden Programmen ausgerüstet. Falls du dich für eine Ausbildung bei uns interessierst, ist eine etwas “schlechtere” Mathenote keineswegs ein Ausschlusskriterium; überzeuge einfach mit deiner Persönlichkeit.

3. Banker sind spießige Krawattenträger.                                                                                                    

Ja, um den Business-Look kommt man als Banker nicht herum, doch hier stimmt die etwas eingestaubte Vorstellung in den Köpfen vieler ebenfalls nicht ganz. Unseren Look bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland bezeichnen wir als sportlich-modern, Krawattenpflicht gibt es zum Beispiel nicht mehr. Zu leger sollte das Outfit trotzdem nicht sein. Zerrissene Jeans und Jogginghose tragen wir natürlich nur in der Freizeit oder in der Berufsschule.

4. Der Bankalltag ist stinklangweilig.                                                                                                          

Ganz und gar nicht. Als Banker beschäftigt man sich mit vielseitigen Themen, von Zahlungsverkehr bis hin zu Immobilien ist alles dabei. Außerdem begegnen dir die unterschiedlichsten Menschen. Kein Tag ist wie der andere und somit wird dir ganz gewiss auch nicht langweilig.

5. Banker wollen doch nur verkaufen.                                                                                                       

Wir können Entwarnung geben. Nachdem wir unsere Kundenberater in einige Beratungsgespräche begleiten durften und natürlich auch selbst beraten wurden, können wir bestätigen, dass unsere Kunden ehrlich und umfassend – eben genossenschaftlich – beraten werden. Genauso wichtig wie das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten ist das Zuhören und Erkennen, was der Kunde braucht und möchte.

 

 

Das Coronavirus – Wie gehen wir als Bank damit um?

Das Coronavirus – Wie gehen wir als Bank damit um?

„Eilmeldung: Deutschland zählt nun mehr als 35.000 Infizierte.“

„Klopapier und Mehl ausverkauft in deutschen Supermärkten.“

„Schulschließungen ab nächster Woche.“

Dies sind wahrscheinlich „Schlagzeilen“, die Sie alle in den letzten Wochen durch die Medien aufgeschnappt haben. Schulen werden geschlossen, Hamsterkäufe verrichtet und an der ein oder anderen Stelle werden Corona-Parties veranstaltet. Jeder einzelne Mensch, jedes Unternehmen und jedes Land geht auf seine eigene Art und Weise mit dieser Ausnahmesituation um.

Doch wie gehen wir als Bank damit um? Was sind unsere Vorsichtsmaßnahmen? Wie tragen wir dazu bei, die Verbreitung des Coronavirus zu beschränken?

Vor diesen Fragen stehen wir als Bank seit einigen Wochen. Die Situation war anfangs schwer einzuschätzen, da man nicht sagen konnte, wie sehr sich das Virus in Deutschland ausbreiten wird. Nach und nach wurde das gesellschaftliche Leben zunehmend eingeschränkt, sodass wir als Bank dazu gezwungen waren, erst unsere kleinen Filialen und irgendwann auch unsere Hauptstellen zu schließen… Doch in Zeiten wie diesen sollte sich jeder einzelne im Klaren sein, dass die Gesundheit eines jeden Menschen an erster Stelle steht.

Wir sind jedoch eine Bank, die mit der Zeit geht: Eine Bank, die digital vernetzt ist und ihren Kunden einen voll umfänglichen, digitalen Service bieten kann. Obwohl unsere Kunden uns nun fürs erste nicht mehr auf einer Filiale am Schalter antreffen können, haben sie nun umso mehr die Möglichkeit, unsere Dienstleistungen per Online-Banking, Service Center oder der Homepage in Anspruch zu nehmen. Außerdem sind wir nach wie vor in den einzelnen Filialen telefonisch zu erreichen.

Die Einschränkungen, die der Coronavirus mit sich bringt, sollten also nicht nur als negativ betrachtet werden. Wir müssen uns nun umso mehr mit unserer heutigen Technik auseinandersetzen und lernen dabei unglaublich viel.

Wir alle haben nun die Zeit, uns mit den Dingen auseinanderzusetzen, für die wir bisher in unserem alltäglichen Leben keine Zeit finden konnten.

In diesem Sinne:

„Morgen kann kommen!“

 

Unsere erste Woche als Bank-Azubi

Unsere erste Woche als Bank-Azubi

“Was wird von mir erwartet? Wen werde ich treffen? Wie wird es sein?”
Mit diesen Gedanken sind die Azubis in die erste Woche gestartet und nun berichten
Merit und Brendan-Falk über ihren Einstieg in die Bankenwelt.


Was ist nach deiner Ankunft passiert?

Nach meiner Ankunft im Verwaltungsgebäude im Gewerbepark Eschbach wurden wir Auszubildenden von Herrn Moussourakos und Frau Hagist herzlich begrüßt. Danach wurden wir in ein Sitzungszimmer geführt, in dem wir eine kleine Vorstellungsrunde gemacht haben. Ein bisschen kannten wir uns schon vom Azubi-Grillen im Sommer. Anschließend wurden wir von der EDV-Abteilung in einige Programme eingewiesen, mit denen wir uns im Berufsalltag beschäftigen werden. Daraufhin gab es eine Führung durch die Gebäude, bei der wir die Mitarbeiter der meisten Abteilungen kennengelernt haben. Nach den ersten Eindrücken sind wir in das Bistro Picknickers gegangen, haben zusammen Mittag gegessen und uns ausgetauscht. Nach der Mittagspause hat jeder von uns einen Vortrag über sich selbst gehalten, damit wir gegenseitig mehr über die Persönlichkeiten und Interessen des jeweils anderen erfahren.

Wie war dein erster Eindruck?

Mein erster Eindruck war sehr positiv, denn alle Mitarbeiter haben sich über die neuen Azubis gefreut und zudem war es interessant die Vorstände kennenzulernen.

Wie sah das Programm der ersten Woche aus?

Während der ersten Woche haben wir viele Kennenlernspiele gespielt, um mehr über die einzelnen Charaktere der Azubis zu erfahren. Wir haben sogar eine Roadtour unternommen, bei der wir Azubis mit dem Minibus der Volksbank fahren und die verschiedenen Filialen besuchen durften – die Reihenfolge der Filialen haben wir dabei selbst festgelegt.

Mit was hättest du überhaupt nicht gerechnet?

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Volksbank eine Influencerin hat, die auf Social Media über uns berichtet. Sie hat uns sogar in unserer Einführungswoche besucht. Außerdem war ich überrascht, dass wir mit dem Minibus der Volksbank eigenständig die Filialen besuchen durften und den Tag selbst mitgestalten konnten.

Was war dein Highlight der Woche?

Mein persönliches Highlight der Woche war der Ausflug in den „escape room“ in Freiburg. Alle Auszubildenden sind zusammen nach Freiburg gefahren und haben dann in Gruppen die verschiedenen Rätsel gelöst. Dabei haben sich alle Azubis – die neuen als auch die Azubis aus den vorherigen Jahren – untereinander besser kennengelernt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Anschließend haben wir noch im “Hans im Glück” zusammen Burger gegessen und konnten uns ausgiebig unterhalten.