Der virtuelle Service

Der virtuelle Service

Meine Woche im ServiceCenter begann am Montagmorgen mit einem Gespräch beim Bereichsleiter, in dem wir unsere Erwartungen für die folgenden zwei Wochen austauschten. Am Anfang saß ich dann neben einem meiner Kollegen, habe bei Gesprächen mitgehört und konnte mir Notizen machen.

Hier einige interessante Dinge, die ich gelernt habe:

→ Es ist sehr wichtig mit dem Kunden immer in Kontakt zu bleiben. D.h. dem Kunden immer wieder erklären, was man gerade macht, da er nicht sehen kann, dass man am PC etwas sucht oder eintippt.

→ Man muss besonders vorsichtig sein, da man die Kunden vielleicht noch nicht so gut oder gar nicht kennt. Das bedeutet, dass man im ServiceCenter einen hohen Wert darauf legt, die Menschen zu identifizieren. Dazu gibt es einige Fragen, die man stellen kann.

→ Wenn man sich auch nur ein bisschen unsicher ist, sollte man keine Infos weitergeben. Die Kollegen, die schon einige Zeit im ServiceCenter arbeiten, haben ein sehr gutes Gefühl für so etwas.

Ab der zweiten Woche durfte ich schon selbst telefonieren. Natürlich saß noch jemand neben mir, um jederzeit weiterzuhelfen. Hauptsächlich habe ich Kundenanrufe (Inbound) angenommen und ihnen, genau wie am Schalter in einer Filiale, bestimmte Fragen beantwortet oder bei Problemen geholfen. Wenn mal nicht so viel los war, habe ich selbst Kunden angerufen (Outbound), um mit ihnen Termine zu vereinbaren.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir die Wochen sehr viel Spaß gemacht haben und ich in der Zeit sehr viel über den Umgang mit Kunden gelernt habe. 🙂

PS: Wusstest du, dass du uns auf unserer Homepage auch per Chat erreichen kannst?

Wie wärs mit einer Karriere als Banker?

Wie wärs mit einer Karriere als Banker?

„BANKER“ – klingt doch echt super. Ob das auch so ist? Das möchte ich dir in diesem Beitrag erzählen.

Bevor ich die Ausbildung angefangen habe, wusste ich eigentlich noch gar nicht, was mich erwartet. Ich habe natürlich im Internet  nachgelesen, aber so richtig vorstellen, kann man es sich nicht. Die Praxis ist doch anders wie das, was im Internet steht. Ich dachte  nämlich, dass es in der Bank nur um Kredite, Sparen oder „Geld verstauen“ geht.

Ob du es glaubst oder nicht – es steckt viel viel mehr dahinter.
Voraussetzung zur Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau ist die Mittlere Reife.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, man kann sie aber auch auf 2,5 Jahre verkürzen.

Im Folgenden möchte ich dir erzählen, was dich erwartet.
Im ersten Ausbildungsjahr lernst du viel zum Thema Kontoeröffnung, -verwaltung und -beratung. Außerdem darfst du im  Zahlungsverkehr tätig sein. Das heißt, dass du Überweisungen ausführst, Daueraufträge erfasst oder Geld ein- und auszahlst. Du wirst  bei Beratungsgesprächen dabei sein und bei deren Vor – und Nachbereitung mithelfen.
Das zweite Ausbildungsjahr ist genauso gefüllt mit interessanten Inhalten. Du lernst Kunden über Anlagen, Wertpapiere und  Versicherungen zu beraten, darfst hinter die Kulissen des Bankgeschäfts schauen und lernst rechtliche sowie wirtschaftliche  Voraussetzungen bei der Kreditvergabe kennen.
Und nun kommt das, meiner Meinung nach, interessanteste Lehrjahr deiner Ausbildung. Und das nicht nur, weil es das letzte Jahr ist,  sondern weil du viel mit Baufinanzierungen, Firmenkundenbetreuung und dem Zahlungsverkehr zu tun haben wirst.

Darüber hinaus hast du auch die Möglichkeit weitere Bereiche wie das Controlling oder das Marketing kennenzulernen.

Nach der Schule wieder zur Schule? Ja!
Sokrates sagte „Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.“

Deshalb darfst du während deiner Ausbildung den Schulunterricht blockweise besuchen (z.Bsp. 3 Wochen Schule – 5 Wochen Arbeit)
Dich erwarten Fächer wie spezielle Wirtschaftslehre (auf die Bank bezogen), allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Englisch,  Gemeinschaftskunde und Deutsch.

Glaub mir – dein Arbeitstag wird wie im Flug vergehen. Was mich an diesem Beruf besonders reizt ist die ständige Arbeit mit Kunden. Du entwickelst dich als Person weiter, da du ganz viele unterschiedliche Menschen kennenlernen darfst und lernst, wie du dich in  verschiedensten Situationen zu verhalten hast. Außerdem darfst du nach einigen Wochen schon selbstständig Aufgaben bearbeiten, bei denen du natürlich nie alleine bist und immer Unterstützung bekommst.

Schon ganz bald wirst du merken, dass sich die Wahl zur Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau lohnt und dir viele Türen für deine  Zukunft öffnet.

Aber überzeuge dich am besten selbst! Wir freuen uns auf dich.