Bankmythen

Bankmythen

 

Männer hören nie zu, Frauen können nicht einparken und Banker? Ach, die wollen einem doch sowieso nur alles andrehen. Ja, Vorurteile über Bankkaufleute gibt es genügend. Nachdem wir nun als Azubis einen tieferen Blick in die Bankenwelt geworfen haben, können wir euch beruhigen. Die meisten Banker sind doch ganz in Ordnung. Es ist also allerhöchste Zeit die Klischees rund um Banker und Bankazubis aufzuräumen.

1.Banker trinken den ganzen Tag nur Kaffee (und die Azubis kochen ihn natürlich).                           

In keiner Filiale darf sie fehlen: die Kaffeemaschine. Morgens lässt sich tatsächlich oft ein erhöhtes Aufkommen von noch etwas müden Bankern in ihrer Nähe feststellen, doch dann sind auch alle in Fahrt und starten motiviert in den Arbeitstag. Dass Banker die ganze Zeit Kaffee trinken stimmt so definitiv nicht. Und auch der Alltag eines Bankazubis besteht übrigens nicht nur aus Kaffee kochen, hier warten viel spannendere und abwechslungsreichere Aufgaben auf euch.

2. Um Bankazubi zu werden, brauche ich eine 1 in Mathe, Banker haben ja schließlich nur Zahlen im Kopf.                                                                                                                                                             

Auch das stimmt so nicht. Klar, bei unserer täglichen Arbeit dreht sich vieles um Zahlen, doch vor komplizierte Rechenaufgaben wirst du als Azubi nicht gestellt. Dafür sind wir ja mit PCs und den entsprechenden Programmen ausgerüstet. Falls du dich für eine Ausbildung bei uns interessierst, ist eine etwas “schlechtere” Mathenote keineswegs ein Ausschlusskriterium; überzeuge einfach mit deiner Persönlichkeit.

3. Banker sind spießige Krawattenträger.                                                                                                    

Ja, um den Business-Look kommt man als Banker nicht herum, doch hier stimmt die etwas eingestaubte Vorstellung in den Köpfen vieler ebenfalls nicht ganz. Unseren Look bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland bezeichnen wir als sportlich-modern, Krawattenpflicht gibt es zum Beispiel nicht mehr. Zu leger sollte das Outfit trotzdem nicht sein. Zerrissene Jeans und Jogginghose tragen wir natürlich nur in der Freizeit oder in der Berufsschule.

4. Der Bankalltag ist stinklangweilig.                                                                                                          

Ganz und gar nicht. Als Banker beschäftigt man sich mit vielseitigen Themen, von Zahlungsverkehr bis hin zu Immobilien ist alles dabei. Außerdem begegnen dir die unterschiedlichsten Menschen. Kein Tag ist wie der andere und somit wird dir ganz gewiss auch nicht langweilig.

5. Banker wollen doch nur verkaufen.                                                                                                       

Wir können Entwarnung geben. Nachdem wir unsere Kundenberater in einige Beratungsgespräche begleiten durften und natürlich auch selbst beraten wurden, können wir bestätigen, dass unsere Kunden ehrlich und umfassend – eben genossenschaftlich – beraten werden. Genauso wichtig wie das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten ist das Zuhören und Erkennen, was der Kunde braucht und möchte.

 

 

Und nach der Ausbildung?

Und nach der Ausbildung?

Wir machen den Weg frei. Und wie sieht es nach der Ausbildung aus? Durch deine Ausbildung bei der Volksbank sind dir vielfältige Möglichkeiten geboten, wie deine Laufbahn als Banker weitergehen kann. Deshalb habe ich einige unserer ehemaligen Azubis dazu befragt, für welchen Weg sie sich nach der Ausbildung entschieden haben.

Diese Fragen habe ich ihnen gestellt:

  1. Für welche Abteilung unserer Bank hast du dich entschieden?
  2. Was sind hier deine Tätigkeitsfelder?
  3. Wieso hast du dich für genau diese Abteilung entschieden?

 

Pascal Bilharz – Privatkundenberatung

  1. Ich wollte am Markt bleiben und das am liebsten als Privatkundenberater. Darauf habe ich mich dann beworben und bin nun in Buggingen als Kundenberater aktiv.
  2. Im Kundengeschäft hat man sehr unterschiedliche Aufgaben. Dazu gehört die Betreuung eines Kundenstamms. Das heißt, ich bin der Ansprechpartner für allgemeine Fragen und Anliegen der Kunden und vermittle gegebenenfalls dann auch an die Spezialisten im Haus und im Verbund weiter. Darüber hinaus gehe ich aktiv auf Kunden zu und berate diese genossenschaftlich zu den Themen Liquidität, Vermögen, Immobilien, Absicherung und Vorsorge.
  3. Schon vor Beginn meiner Ausbildung war für mich klar, dass ich nach meiner Ausbildung im direkten Kundenkontakt bleiben möchte. Dies hat sich auch während der Ausbildung bestätigt, da ich sehr gerne persönlich Kundenkontakt halte und anderen bei Problemen/Anliegen/Wünschen weiterhelfen und sie unterstützen möchte. Daher hat es mich auch gefreut, dass ich nach meiner Ausbildung am Markt als Privatkundenberater tätig sein darf.

 

Roman Karmanov – Interne Revision

  1. Interne Revision
  2. In der Internen Revision prüfen wir als neutrale Stelle, die nicht in den Prozess mit eingebunden ist. Zunächst beurteilen wir die entsprechenden Bereiche hinsichtlich ihres Risikos und entscheiden anschließend, wie intensiv ein Bereich geprüft wird (dies nennen wir “Risikoorientierung”). Geprüft werden alle Geschäftsbereiche der Bank, beispielsweise der Kreditbereich oder der Wertpapierbereich. Wenn ihr in der Ausbildung auf einer Filiale eingesetzt seid, könnt ihr vielleicht auch mal eine Filialprüfung erleben. Nachdem die Prüfung durchgeführt ist, wird ein Bericht darüber erstellt. Im Prüfungsbericht werden neben der sachlichen Darstellung sowohl positive als auch negative Feststellungen aufgeführt.
  3. Ich finde, es ist eine sehr abwechslungsreiche und spannende Tätigkeit. Da immer unterschiedliche Bereiche/Themen geprüft werden, wird es bei der Internen Revision nie langweilig! Außerdem bekomme ich bei meiner Tätigkeit einen tiefen Einblick in alle Bereiche unserer Bank. Dabei werden die verschiedenen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Abteilungen deutlich und man erkennt, wie eine Bank ganzheitlich funktioniert.

 

Sarah Heimann – Marktfolge Passiv / Wertpapiere

  1. Marktfolge Passiv / Wertpapiere
  2. Zu meinen Tätigkeitsfeldern gehören die Wertpapierabwicklung und Kontrolle:
  • Kontrolle der Wertpapierorders und der Protokolle nach WphG
  • Kontrolle der Depot A-Geschäfte
  • Depotüberträge
  • Direct Brokerage
  • Hauptversammlungen und Kapitalmaßnahmen
  • DZ Vermögensverwaltung
  • Ausländische Quellensteuer

und das Kartengeschäft:

  • Kontrolle von Kreditkartenverträgen
  • Erfassung und Kontrolle von Kreditkartenänderungen
  • Anlage, Änderungen und Kündigungen von Firmenkreditkarten
  • Sicherheitswarnungen und Umsatzüberprüfungen
  • Zahlungsreklamationen
  1. Während meiner Ausbildung erhielt ich die Chance als Assistentin im Private Banking zu arbeiten. Hier habe ich einen großen Einblick in das Wertpapiergeschäft bekommen. Da ich mich auch für die Abwicklung im Wertpapiergeschäft interessiere und mir Kontrolltätigkeiten liegen, bewarb ich mich nach meiner Ausbildung auf diesen Fachbereich. In Verbindung mit dem Kartengeschäft, das sehr marktnah und individuell ist, entstand ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Aufgabengebiet.

 

Michelle Wehrle – Service

  1. Nach meiner Ausbildung zur Finanzassistentin habe ich mich für den Service in Neuenburg entschieden. Hier bin ich der erste Ansprechpartner für unsere Kunden vor Ort und helfe bei den täglichen Bankgeschäften. In meiner Ausbildung hatte ich sehr viel Spaß dabei, mit Kunden zusammen zu arbeiten und ich war mir sicher, dass ich das auch gerne weiterhin tun möchte.
  2. Meine Tätigkeitsfelder sind sehr vielfältig. Ich helfe Kunden bei Fragen rund um die Bank. Von der Unterstützung im Online Banking, Ausführen von Umbuchungen und Überweisungen, Fragen zum Konto oder zu Geldanlagen ist alles dabei.
  3. Ich habe mich für diese Abteilung entschieden, da ich sehr gerne mit Menschen zusammenarbeite und jeder Tag ein anderer ist. Die abwechslungsreiche Arbeit im Service bereitet mir sehr viel Spaß und es freut mich, wenn ich unseren Kunden helfen kann.

 

Wie du siehst, stehen dir nach der Ausbildung viele Türen offen. Während der Ausbildungszeit durchläufst du natürlich sämtliche Abteilungen unserer Bank und lernst diese genauer kennen.

Meine ersten Wochen als Azubi

Meine ersten Wochen als Azubi

Mittlerweile sind schon die ersten beiden Monate meiner Ausbildung zur Bankkauffrau mit der Zusatzqualifikation Finanzassistentin vergangen.

Nach der Einführungswoche ging es für mich zunächst einmal für rund drei Wochen in die Berufsschule. Auf dem Stundenplan standen hier Rechnungswesen, Steuerrecht, Allfinanz, Englisch, Datenverarbeitung sowie allgemeine und spezielle Wirtschaftslehre. Nachmittagsunterricht findet in der Regel nicht statt, dafür gibt es hin und wieder ein paar Hausaufgaben zu erledigen.

Im Oktober durfte ich dann die ersten Erfahrungen in der Praxis sammeln. Die anfängliche Nervosität konnte ich zum Glück schnell ablegen. Das Team in Neuenburg habe ich als ein sehr lustiges und herzliches Team kennengelernt, in welchem man sich schnell aufgenommen fühlt. Mit meinen Fragen kann ich mich wirklich jederzeit an jeden meiner neuen Arbeitskollegen wenden.

Die Einführung in die Tätigkeiten in der Filiale erfolgte anfangs hauptsächlich durch Zuschauen, doch ich war überrascht, wie viel ich bereits nach einigen Tagen schon selbständig bearbeiten konnte. Mit “learning by doing” lassen sich die Praxisphasen wohl am treffendsten beschreiben. Und gelernt habe ich in diesen ersten paar Wochen schon sehr viel. Am Schalter trifft man auf die verschiedensten Personen mit ebenso verschiedenen Anliegen und ich habe mich über jeden Kunden gefreut, dem ich als “frischer Azubi” bereits weiterhelfen konnte. Auch an einem Beratungsgespräch durfte ich schon aktiv teilnehmen.

Zudem finden in regelmäßigen Abständen die sogenannten IBUs (innerbetrieblicher Unterricht) statt, in denen ergänzend zum Berufsschulunterricht weitere Inhalte vermittelt werden. Die Themen sind sehr vielfältig, von Kommunikationstrainings bis hin zum Onlinebanking ist alles dabei. IBUs bieten auch immer eine gute Gelegenheit, sich mit den Azubi-Kollegen über deren Erfahrungen auszutauschen, denn hier kommen alle Azubis eines Lehrjahres zusammen.

Durch die Abwechslung von Theorie und Praxis wird es nie langweilig und nach meinen ersten Wochen kann ich sagen, dass meine Entscheidung für die Ausbildung bei der VBBM gewiss die richtige war.