Persönlich wachsen während der Ausbildung
In meinem Blog-Beitrag möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, ob und wie ich mich in dieser kurzen Zeit als Person verändert habe.
Natürlich hat sich meine Persönlichkeit im Laufe der Ausbildung weiterentwickelt. Durch verschiedene Aufgaben und Situationen musste ich immer wieder meine Komfortzone verlassen. Neben dem Erlernen des notwendigen Fachwissens ging es für mich auch darum, persönliche Unsicherheiten zu überwinden.
Vor Beginn meiner Ausbildung fiel es mir beispielsweise schwer, Telefonate zu führen. Auch beim Knüpfen neuer Kontakte war ich häufig schüchtern und zurückhaltend. Aufgrund meines anfangs noch fehlenden Fachwissens fiel es mir außerdem schwer, Entscheidungen zu treffen. Dadurch wirkte ich im Kontakt mit Kundinnen und Kunden teilweise unsicher und wusste nicht immer, wie ich in bestimmten Situationen reagieren sollte.
Mit der Zeit konnte ich diese Unsicherheiten jedoch immer mehr überwinden. Durch den regelmäßigen Kundenkontakt und die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen wurde ich zunehmend selbstständiger und konnte selbstbewusster auftreten. Mittlerweile fällt es mir deutlich leichter, eigenständig Gespräche mit Kundinnen und Kunden zu führen, sowohl persönlich als auch am Telefon.
Auch die Übernahme von Verantwortung bei bestimmten Aufgaben war anfangs einschüchternd, da ich keine Fehler machen wollte. Mir wurde jedoch früh vermittelt, dass Fehler vollkommen normal sind und zum Lernprozess dazugehören.
Insgesamt würde ich sagen, dass ich bereits im ersten Ausbildungsjahr viele neue Erfahrungen gesammelt und mich persönlich weiterentwickelt habe. Die Erkenntnis, dass Fehler ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses sind und manche Aufgaben einfach Zeit benötigen, hat mir dabei geholfen, besser mit Frust umzugehen, wenn etwas nicht direkt so funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ich bin gespannt, wie ich mich in den kommenden Ausbildungsjahren sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln werde.
Zukünftigen Auszubildenden möchte ich mit auf den Weg geben, immer offen für Neues zu sein, auch wenn es zunächst einschüchternd wirkt. Man sollte Situationen nicht zu sehr „zerdenken“, Vertrauen in die Kolleginnen und Kollegen haben und sich bewusst machen, dass Fehler vollkommen normal sind, besonders am Anfang.
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