Rückblick auf das erste Lehrjahr

Rückblick auf das erste Lehrjahr

Kaum zu glauben, aber unser Ausbildungsstart bei der VBBM liegt inzwischen schon ein Jahr zurück. In dieser Zeit konnten wir viele neue Eindrücke sammeln, unterschiedliche Bereiche kennenlernen und jede Menge Erfahrungen machen. Ich habe meine Azubi-Kolleginnen und -Kollegen gefragt, wie ihnen die Ausbildung bisher gefallen hat. Hier gibt es ein kleines Resümee:

Lena Wiesler,

Auszubildende Bankkauffrau mit Zusatzqualifikation

Ich finde die Ausbildung sehr spannend, vor allem weil sie so abwechslungsreich ist und man jeden Tag etwas Neues erlebt. Der Kundenkontakt macht mir besonders viel Spaß, da man mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun hat und dabei immer wieder neue Erfahrungen sammelt.

Ich bin gespannt, was noch auf mich zukommt und freue mich darauf, noch mehr von den verschiedenen Bereichen kennenzulernen und mich weiterzuentwickeln.

Cedric Merstetter,

Auszubildender Bankkaufmann mit Zusatzqualifikation

Ich finde die Ausbildung bisher gut und man bekommt auf jeden Fall einen guten Einblick in die verschiedenen Bereiche der Bank. Durch die vielen Einblicke und verschiedenen Menschen, mit denen man zu tun hat, merkt man, ob einem der Kundenkontakt am Markt oder das Interne eher gefällt.

Ich freue mich darauf, noch weitere Abteilungen kennenzulernen und mehr praktische Erfahrungen zu sammeln.

Michael Wick,

Auszubildender Bankkaufmann mit Zusatzqualifikation

Mir haben die ausführlichen Einblicke in die verschiedensten Bereiche der Bank sehr gut gefallen.

Zudem hat mich das entgegengebrachte Vertrauen in meine Tätigkeiten bestärkt. Auch das iPad hat mich als Arbeitsmittel sehr gut unterstützt, sei es bei den Aufgaben im Arbeitsalltag oder in der Schule.

Selenay Oguz,

Auszubildende Bankkauffrau

Die Ausbildung bis jetzt finde ich echt toll. Ich konnte neues Wissen über Themen sammeln, die ich vorher noch nicht kannte und viele neue Erfahrungen im Bankalltag machen.

Außerdem war es schön, neue Leute kennenzulernen. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre hier bei der Bank.

Manuel Jesse,

Auszubildender Bankkaufmann mit Zusatzqualifikation

Bisher gefällt mir meine Ausbildung sehr gut. Ich konnte bereits viele neue Erfahrungen sammeln und gute Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Bank gewinnen.

Besonders freue ich mich darauf, künftig noch mehr in der Kundenberatung mitzuarbeiten und das bisher Gelernte dort praktisch anzuwenden. Außerdem bin ich gespannt, welche weiteren Aufgaben und Erfahrungen noch auf mich zukommen und wie ich mich im Laufe der Ausbildung weiterentwickeln kann.

Paul Oberrieder,

Auszubildender Bankkaufmann

Mein erstes Lehrjahr als Bankkaufmann war insgesamt sehr gut und abwechslungsreich.

Ich konnte viele neue Dinge lernen und mein Wissen im Bankbereich erweitern. Besonders die praktische Arbeit und der Kontakt mit Kunden haben mir viele wertvolle Erfahrungen ermöglicht. Insgesamt bin ich mit meinem ersten Lehrjahr sehr zufrieden.

Linesa Jashari,

Auszubildende Bankkauffrau

Die Ausbildung bei der VBBM ist sehr abwechslungsreich, da man viele verschiedene Bereiche kennenlernt – vom Service über die Kundenberatung bis hin zu internen Abteilungen. Dabei lernt man nicht nur fachlich viel, sondern entwickelt sich auch persönlich weiter und wird im Umgang mit Kunden sicherer.

Die vielen Erfahrungen, die man während der Ausbildung sammelt, sind auf jeden Fall auch für die Zukunft hilfreich.

Elana Lucatelli,

Auszubildende Bankkauffrau

Meine bisherige Ausbildungszeit war geprägt von vielen neuen Erfahrungen, spannenden Aufgaben und der Möglichkeit, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Besonders schön finde ich es, neue Menschen kennenzulernen, Freundschaften zu schließen, zunehmend Verantwortung zu übernehmen und das Gelernte direkt in der Praxis umzusetzen.

Für die kommende Zeit freue ich mich darauf, weitere Bereiche kennenzulernen, neue Herausforderungen zu meistern und noch viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Lenny Rieger,

Auszubildender Fachinformatiker
für Systemintegration

Ehrlicherweise war ich ganz erstaunt, als ich realisierte, dass schon ein Jahr seit Beginn der Ausbildung vergangen war. Zum einen verging die Zeit wie im Flug, zum anderen fühlte es sich aber auch so an, als wäre ich schon deutlich länger hier. Das liegt zum einen an den vielen Tätigkeiten, die ich bereits übernehmen durfte, an der Verantwortung, die mir übertragen wurde, und natürlich auch an der herzlichen Integration ins Team.

Am besten hat mir wahrscheinlich der offene und nette Umgang unter den Arbeitskollegen gefallen. Auch die alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen haben jeden Tag abwechslungsreich gemacht.

Ich schließe mich meinen Kolleginnen und Kollegen an und freue mich auf die weiteren Jahre der Ausbildung.

Bühne frei für unseren Ausbildungsjahrgang 2026!

Bühne frei für unseren Ausbildungsjahrgang 2026!

Ein neuer Ausbildungsjahrgang ist gestartet und wir freuen uns sehr, unsere neuen Azubis bei uns begrüßen zu dürfen.

In den ersten Tagen gab es bereits viel zu entdecken: neue Kollegen, erste Einblicke in den Bankalltag, gemeinsame Aktivitäten und natürlich jede Menge neue Eindrücke.

Aber wer steckt eigentlich hinter den neuen Gesichtern? 

 

Adel Ghattas

Auszubildender Bankkaufmann / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Freundlich, hilfsbereit, humorvoll.

Mein perfekter Tag: Ausschlafen, rausgehen mit Freunden, Sport machen 

Was bedeutet für dich Glück? Glück bedeutet für mich eine gesunde Familie zu haben.

Das Beste an meiner Ausbildung: Das Beste an meiner Ausbildung ist, dass ich viele neue Menschen kennenlerne und auch sehr viel Neues dazulerne. 

Anna Baaske

Auszubildende Bankkauffrau mit Zusatzqualifikation / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Empathisch, ehrlich, offen.

Mein perfekter Tag: Ausschlafen, etwas essen während ich eine Serie anschaue und am Abend mit Freunden rausgehen. 

Was bedeutet für dich Glück? Glück bedeutet für mich Frieden, verständnisvolle Menschen um mich herum und Gesundheit.

Das Beste an meiner Ausbildung: Menschen helfen können und vieles dazulernen.

Emma Sartor

Auszubildende Bankkauffrau mit Zusatzqualifikation / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Humorvoll, zuverlässig, hilfsbereit.

Mein perfekter Tag: Ausschlafen und einfach machen, worauf ich Lust habe. 

Was bedeutet für dich Glück? Gesundheit, Familie und Freunde, Freiheit.

Das Beste an meiner Ausbildung: Neue Menschen kennenlernen und die Vielfältigkeit der Aufgaben.

Danilo Beninati

Auszubildender Bankkaufmann / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Humorvoll, hilfsbereit, offen.

Mein perfekter Tag: Ausschlafen, gemeinsam mit Freunden den Tag verbringen und bei einem schönen Abendessen ausklingen lassen.

Was bedeutet für dich Glück? Gesund zu sein, viel Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen und das machen zu können, was ich möchte.

Das Beste an meiner Ausbildung: Das Beste an meiner Ausbildung sind meine Azubi-Kollegen und die Möglichkeit viele neue Dinge zu lernen.

Florian Meier

Auszubildender Bankkaufmann / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Kommunikativ, neugierig, zielstrebig.

Mein perfekter Tag: Ausschlafen, Sport treiben und Zeit mit Freunden verbringen.

Was bedeutet für dich Glück? Gesundheit und Zufriedenheit.

Das Beste an meiner Ausbildung: Die Vielseitigkeit und der Kundenkontakt

Lisa Behrschmidt

Auszubildende Bankkauffrau mit Zusatzqualifikation / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Zielstrebig, herzlich, ruhig.

Mein perfekter Tag: Morgens Pilates und Matcha trinken. Abends den Tag mit Familie oder Freunden ausklingen lassen & schön essen.

Was bedeutet für dich Glück? Glück bedeutet für mich Zeit mit meinen liebsten zu verbringen, gesund zu sein und das Leben zu genießen.

Das Beste an meiner Ausbildung: Abwechslungsreicher Arbeitsalltag & Kundenkontakt

Luca De Lorenzis

Auszubildender Bankkaufmann mit Zusatzqualifikation / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Hilfsbereit, offen, humorvoll

Mein perfekter Tag: Ausschlafen und den Tag am Strand verbringen.

Was bedeutet für dich Glück? Gesundheit, Familie und Freiheit.

Das Beste an meiner Ausbildung: Die Vielfältigkeit der Aufgaben und der Kundenkontakt.

Leyla John

Auszubildende Bankkauffrau mit Zusatzqualifikation / Jahrgang 2026

Drei Wörter, die mich beschreiben: Aufgeschlossen, hilfsbereit & liebevoll.

Mein perfekter Tag: Ein sonniger Tag mit meinen Lieblingsmenschen, schönen Momenten, viel Lachen und den Abend gemütlich zusammen ausklingen lassen.

Was bedeutet für dich Glück? Gesundheit, Freiheit & sorgenfrei zu sein.

Das Beste an meiner Ausbildung: Die Vielseitigkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und dabei über mich selbst hinauszuwachsen.

Ab Oktober melden sich unsere neuen Azubis regelmäßig selbst im Azubi-Blog zu Wort. Dich erwarten Beiträge zu ganz unterschiedlichen Themen rund um die Ausbildung, den Arbeitsalltag, besondere Erlebnisse und vieles mehr.

Vorbeischauen lohnt sich also!

Interview mit einem ehemaligen Azubi

Interview mit einem ehemaligen Azubi

Für unseren Azubi-Blog spreche ich mit Leon über seine Ausbildungszeit bei der Bank. Leon erzählt mir von seinen Erfahrungen, seiner persönlichen Entwicklung und davon, was ihm aus der Ausbildung heute noch im Berufsalltag hilft. Außerdem verrät er, welche Tipps er neuen Azubis und allen, die über eine Ausbildung bei einer Bank nachdenken, mitgeben möchte.

  1. Was hat dich ursprünglich dazu motiviert, eine Ausbildung bei der Bank zu beginnen?
    Schon vor meiner Ausbildung interessierte ich mich für kaufmännische Themen und besonders für Finanzen. Nach der kaufmännischen Schule war die Ausbildung bei der Bank deshalb für mich der nächste passende Schritt.
  2. Welche Erfahrungen aus deiner Ausbildungszeit haben dich am meisten geprägt?
    Am meisten hat mich der Kontakt mit Kunden geprägt. Dadurch entwickelte ich ein gutes Gespür für unterschiedliche Menschen und gewann immer mehr Sicherheit in Gesprächen.
  3. Gab es während der Ausbildung Herausforderungen, die du überwinden musstest?
    Der aktive Kundenkontakt war für mich anfangs eine Überwindung. Mit der Zeit wurde aber genau daraus eine meiner Stärken. Heute gehört ein sicheres Auftreten im Gespräch für mich ganz selbstverständlich dazu.
  4. Welches Wissen oder welche Fähigkeiten aus der Ausbildung helfen dir heute noch?
    Während der Ausbildung lernte ich verschiedene Abteilungen kennen und bekam dadurch ein breites Grundverständnis für die Bank. Dieses Wissen hilft mir auch heute im Berufsalltag dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen.
  5. Wie ging es für dich nach der Ausbildung weiter?
    Nach meiner Ausbildung ging es für mich direkt in die Beratung. Zusätzlich folgten Weiterbildungen und parallel ein Studium der Betriebswirtschaft.
  6. Welchen Rat würdest du neuen Azubis geben?
    Traut euch, zu reden und Fragen zu stellen. Viele Kollegen waren selbst einmal Azubis und kennen die Situation deshalb sehr gut. Fragen zu stellen gehört einfach zum Lernen dazu.
  7. Was würdest du heute anders machen?
    Eigentlich nichts. Die Bank hat mich während meiner Ausbildung sehr gut begleitet und unterstützt. Und noch ein kleiner Tipp: Ein Tablet müsst ihr euch vor Ausbildungsbeginn nicht extra kaufen. 🙂
  8. Was würdest du jemandem sagen, der über eine Ausbildung bei einer Bank nachdenkt?
    Bewirb dich! Das Wissen, das ich während meiner Ausbildung mitgenommen habe, kann ich ein Leben lang gebrauchen. Außerdem wird die Kommunikation mit Menschen während der Ausbildung besonders gefördert. Das ist eine Fähigkeit, die weit über den Berufsalltag hinaus wichtig ist.
Was bleibt?

Die Ausbildung vermittelt nicht nur wichtiges Fachwissen, sondern gibt auch Sicherheit im Umgang mit Menschen und schafft ein gutes Verständnis für die verschiedenen Bereiche einer Bank. Damit bietet sie einen starken Grundstein für den weiteren Berufsweg.

Persönlich wachsen während der Ausbildung

Persönlich wachsen während der Ausbildung

In meinem Blog-Beitrag möchte ich mich mit der Frage beschäftigen, ob und wie ich mich in dieser kurzen Zeit als Person verändert habe.

Natürlich hat sich meine Persönlichkeit im Laufe der Ausbildung weiterentwickelt. Durch verschiedene Aufgaben und Situationen musste ich immer wieder meine Komfortzone verlassen. Neben dem Erlernen des notwendigen Fachwissens ging es für mich auch darum, persönliche Unsicherheiten zu überwinden.

Vor Beginn meiner Ausbildung fiel es mir beispielsweise schwer, Telefonate zu führen. Auch beim Knüpfen neuer Kontakte war ich häufig schüchtern und zurückhaltend. Aufgrund meines anfangs noch fehlenden Fachwissens fiel es mir außerdem schwer, Entscheidungen zu treffen. Dadurch wirkte ich im Kontakt mit Kundinnen und Kunden teilweise unsicher und wusste nicht immer, wie ich in bestimmten Situationen reagieren sollte.

Mit der Zeit konnte ich diese Unsicherheiten jedoch immer mehr überwinden. Durch den regelmäßigen Kundenkontakt und die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen wurde ich zunehmend selbstständiger und konnte selbstbewusster auftreten. Mittlerweile fällt es mir deutlich leichter, eigenständig Gespräche mit Kundinnen und Kunden zu führen, sowohl persönlich als auch am Telefon.

Auch die Übernahme von Verantwortung bei bestimmten Aufgaben war anfangs einschüchternd, da ich keine Fehler machen wollte. Mir wurde jedoch früh vermittelt, dass Fehler vollkommen normal sind und zum Lernprozess dazugehören.

Insgesamt würde ich sagen, dass ich bereits im ersten Ausbildungsjahr viele neue Erfahrungen gesammelt und mich persönlich weiterentwickelt habe. Die Erkenntnis, dass Fehler ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses sind und manche Aufgaben einfach Zeit benötigen, hat mir dabei geholfen, besser mit Frust umzugehen, wenn etwas nicht direkt so funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Ich bin gespannt, wie ich mich in den kommenden Ausbildungsjahren sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln werde.

Zukünftigen Auszubildenden möchte ich mit auf den Weg geben, immer offen für Neues zu sein, auch wenn es zunächst einschüchternd wirkt. Man sollte Situationen nicht zu sehr „zerdenken“, Vertrauen in die Kolleginnen und Kollegen haben und sich bewusst machen, dass Fehler vollkommen normal sind, besonders am Anfang.

KI und Automatisierung mit Robotern

KI und Automatisierung mit Robotern

Das Thema Künstliche Intelligenz ist auch aus dem Bankalltag nicht mehr wegzudenken.

Sei es beim Umschreiben einer E-Mail, bei der Analyse von Grundstückswerten, bei der Erkennung von Geldwäsche, beim Gestalten von Informationsmaterialien oder als persönlicher Assistent im Alltag: Die Möglichkeiten sind riesig. Das gilt jedoch auch für die Risiken, insbesondere im Bankenumfeld. Wir müssen sicherstellen, dass die Integrität der Systeme gewährleistet ist und die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz eingehalten werden – gerade wenn es um sensible Kundendaten geht.

Gemeinsam mit Arbeitskollegen aus der Prozessentwicklung und dem Beauftragtenwesen betrachte ich die KI-Systeme, die bei uns im Haus eingesetzt werden oder zukünftig eingesetzt werden sollen. Dabei bewerten wir die Systeme hinsichtlich ihrer Sicherheit, ihrer Datenschutzstandards, ihres Nutzens für die Mitarbeitenden und natürlich auch ihrer Kosten.

Es ist sehr spannend, in welchen Prozessen und Programmen Künstliche Intelligenz bereits im Hintergrund eingesetzt wird, ohne dass man selbst viel davon mitbekommt.

Persönlich nutze ich LLMs (Large Language Models) sehr gerne, um mich bei technischen Problemen unterstützen zu lassen. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn ein Skript, das wir für die automatische Installation eines Programms verwenden, nicht mehr richtig funktioniert oder ich ein ganz neues Skript erstelle.

Das Wichtigste, das beim Thema Künstliche Intelligenz häufig vergessen wird, ist jedoch, dass sie einem die Arbeit nicht vollständig abnimmt oder einen ersetzt. Vielmehr ist sie ein Werkzeug, mit dem sich die Arbeit bei richtiger Anwendung strukturierter gestalten lässt und das insbesondere bei umfangreichen, eher monotonen Aufgaben eine enorme Zeitersparnis ermöglichen kann.

Die Planung, die Eingabe der Prompts, die Kontrolle der KI-Ausgaben und die letztendliche Umsetzung bleiben weiterhin beim Benutzer. Dadurch steht mehr Zeit für wichtigere Aufgaben wie die Qualitätskontrolle oder den Kundenkontakt zur Verfügung – auch dank der Roboter, die wir bei uns im Haus einsetzen.

Im Gegensatz zur KI-gesteuerten Automatisierung haben die Kollegen aus der Prozessentwicklung mithilfe ihrer Roboter repetitive Aufgaben automatisiert, beispielsweise das Versenden von Entgeltaufstellungen. Dabei handelt es sich nicht um Roboter im klassischen Sinne, sondern um Computerprogramme, die sich an strikt vorgegebene Abläufe halten.

Die Kollegen haben dafür jeden einzelnen Schritt beziehungsweise jede Eingabe eigenhändig programmiert und müssen diese bei Änderungen im Arbeitsablauf manuell anpassen. Zu Beginn ist damit ein hoher Arbeitsaufwand verbunden, der sich jedoch aufgrund der anschließenden erheblichen Arbeits- und Zeitersparnis schnell auszahlt.

Eine KI könnte einen solchen Prozess derzeit nicht mit derselben Zuverlässigkeit umsetzen, beispielsweise aufgrund möglicher Halluzinationen. Zudem fehlt es aktuell häufig noch an einer zuverlässigen Schnittstelle, über die eine solche Aufgabe mithilfe von KI umgesetzt werden könnte.

In meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration wird mir das Thema Künstliche Intelligenz wahrscheinlich nicht allzu schnell langweilig werden. Es bleibt spannend, wohin die Entwicklung führt und welche Möglichkeiten sich in Zukunft noch ergeben. Schon heute sind die Chancen nahezu grenzenlos – vorausgesetzt, wir verlieren die damit verbundenen Risiken nicht aus den Augen.

Hobbys im Azubi-Alltag

Hobbys im Azubi-Alltag

Viele fragen sich vor Beginn der Ausbildung, ob neben dem Arbeitsalltag noch genug Zeit für Hobbys und Freizeit bleibt. Gerade der Wechsel vom eher freien Schulalltag in einen geregelten Arbeitsalltag ist natürlich eine Umstellung. Auch ich habe mir diese Frage gestellt und im Laufe meiner Ausbildung eigene Erfahrungen dazu gesammelt.

Ich bin aktuell im 1. Lehrjahr meiner Ausbildung bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland. Durch den Blockunterricht sieht mein Alltag unterschiedlich aus. In der Schulphase bin ich meistens schon gegen 14 Uhr zuhause. In der Arbeitsphase kann es je nach Öffnungszeiten der Filiale auch mal bis 16:30 Uhr oder 18:30 Uhr gehen.

In meiner Freizeit spiele ich schon seit 13 Jahren Tennis und gehe zusätzlich ins Fitnessstudio. Insgesamt bin ich ungefähr vier- bis fünfmal pro Woche sportlich aktiv.

Seit Beginn der Ausbildung hat sich meine Freizeit etwas verändert. Im Vergleich zur Schulzeit ist der Alltag geregelter und man plant seine freie Zeit bewusster. Besonders an längeren Arbeitstagen, wie montags und donnerstags, braucht es etwas mehr Organisation, wenn man danach noch etwas unternehmen möchte. Dafür gibt es aber auch Tage wie den Mittwoch, an dem früher Schluss ist und man mehr Zeit für Freizeit oder Hobbys hat.

Trotzdem finde ich, dass sich Ausbildung und Hobby sehr gut kombinieren lassen. Man gewöhnt sich daran, seine Hobbys eher auf den späten Nachmittag oder in den Abend zu legen. In der Schulzeit ist es sowieso etwas unkomplizierter, da man früher zuhause ist.

Mir persönlich sind meine Hobbys sehr wichtig, weil sie einen guten Ausgleich zum Alltag bieten. Außerdem macht es mir Spaß, dabei Zeit mit meinen Freunden zu verbringen.

Meiner Meinung nach sollte man sich nicht zu viele Sorgen machen. Mit ein bisschen Planung und Routine funktioniert das sehr gut. Ich würde empfehlen, feste Zeiten einzuplanen, zum Beispiel am Nachmittag oder Abend.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Ausbildung und Hobby gut miteinander vereinbar sind. Am Anfang ist der neue Tagesablauf natürlich eine Umstellung, aber sobald man eine Routine entwickelt hat, lässt sich beides gut in den Alltag integrieren.