Meine erste Weltsparwoche bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG

Meine erste Weltsparwoche bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG

Was ist die Weltsparwoche?

In der Weltsparwoche kommen kleine und auch große Kinder mit ihren Familien in die Bank, um ihre gut gefüllten Spardosen auf ihre Konten einzuzahlen. Die Kleinen erfahren somit schon früh den Wert von Geld und lernen einen verantwortungsvollen Umgang damit. Vom 24. bis zum 28. Oktober fand 2022 wieder die Weltsparwoche statt. Meine erste Weltsparwoche bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland eG durfte ich in der Filiale Ihringen verbringen.

Gleich am Montagmorgen liefen die letzten organisatorischen Vorbereitungen für die bevorstehende Woche: Wir besprachen gemeinsam als Team die verschiedenen Aufgaben, um diese anschließend sinnvoll zu verteilen. Somit wusste jeder Mitarbeiter, wofür er zuständig war und worauf er seinen Fokus setzen konnte. Diese Aufgabenteilung ist von großer Bedeutung, wenn man Hektik, Stress und daraus resultierende Fehler vermeiden will.
Trotz vieler Kunden mit individuellen Anliegen, sollte man einen kühlen Kopf bewahren können und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Durch die Besprechung wusste man auch in unübersichtlichen Situationen, worauf man seinen Schwerpunkt legen sollte und konnte darauf vertrauen, dass der andere Bereich von dem dafür zuständigen Kollegen abgedeckt wird. Denn wenn alle „Hand in Hand“ arbeiten, funktioniert dies einwandfrei.

Einige Aufgaben lagen dabei beispielsweise darin, die Spardosen zu öffnen und das Geld mit der Geldzählmaschine zu zählen. Danach musste jemand die Scheine und Münzen dem dazugehörigen Konto gutschreiben und dem Kunden das Bonusprogramm erklären. Erst dann durften die verdienten Bonuspunkte gutgeschrieben werden. Meiner Meinung nach war die Weltsparwoche eine sehr wertvolle Erfahrung.

Man erlebt viele neue Situationen, führt interessante Gespräche mit den Kunden und wächst daran. Man lernt, wie man im Team gut funktioniert, damit alles reibungslos abläuft. Besonders hierbei wurde mir bewusst, wie wichtig und erleichternd es auch für den Einzelnen ist, als Team gemeinsam zu arbeiten. „Denn was einer nicht alleine schafft, das schaffen viele zusammen“.

Die Kinder waren stolz auf ihre selbst ersparten Summen und freuten sich über das erhaltene Geschenk. Vom Kuscheltier, über ein Handtuch bis hin zum Trinkglas, gab es für jeden das passende Geschenk, was für eine hohe Zufriedenheit der Kunden sorgte.

Somit freue ich mich auf die kommende Weltsparwoche dieses Jahr und hoffe, sie wird wieder so erfolgreich.

Die Jobstartbörse aus der anderen Perspektive

Die Jobstartbörse aus der anderen Perspektive

Wie ist es wohl, das erste Mal auf “der anderen Seite” einer Jobstartbörse zu stehen? Diese ist für die meisten sicherlich kein Fremdwort. Wer kennt es nicht? Mit der gesamten Schulklasse in die große Halle laufen, erste Eindrücke von diversen Arbeitgebern sammeln dürfen – aber machen wir uns nichts vor, wir alle waren auf Kugelschreiberjagd. Dieses Jahr durfte ich zum ersten Mal als Auszubildende der Volksbank Breisgau Markgräflerland unsere Personalentwicklerin als Aussteller unterstützen.

An der Abendveranstaltung durfte jeder teilnehmen, der sich dafür interessierte. So hat man von Schülern bis zu Erwachsenen, die bereits eine Ausbildung oder ein Studium begonnen oder abgeschlossen haben, so ziemlich jede Altersgruppe gesehen. Es hat anfangs etwas gedauert, bis die Ersten sich getraut haben, uns anzusprechen. Dies hat sich jedoch mit der Zeit gelockert. Durch die Unterstützung der Eltern haben sich viele gute Gespräche entwickelt, die für die Interessenten von Vorteil waren.

Bei der Veranstaltung am Morgen durften wir die Schüler der umliegenden Schulen begrüßen. Durch die Fragebögen, die sie dabei hatten, konnten wir viele Fragen beantworten. In diesen Fällen war es mehr ein schnelles Frage-Antwort-Interview, wodurch die Schüler zügig ihre Antworten bekamen und andere Interessenten keine lange Wartezeit hatten. Sehr beliebt waren unsere Giveaways – kleine Notizblöcke mit einem Stift, einem Lineal und Post-Its.

Meine anfängliche Unsicherheit, gehörte schnell der Vergangenheit an, da die Interessenten alle sehr freundlich und wissbegierig waren. Aus diesen beiden Tagen habe ich einiges mitgenommen – Menschen schneller offener zu begegnen und vor allem mehr Selbstvertrauen in mich selbst zu haben. Das sind meiner Meinung nach wichtige Aspekte in meinem Ausbildungsberuf, weshalb ich dankbar bin, diese Möglichkeit bekommen zu haben.

Azubi-Sozialprojekt für Weihnachten

Azubi-Sozialprojekt für Weihnachten

Dieses Jahr fand unsere Weihnachtsfeier am 25. November statt und wir als Auszubildende aus dem ersten Lehrjahr durften an diesem Abend ein Projekt übernehmen. Zu fünft haben wir nach Absprache mit der Marketingabteilung eine Weihnachtstombola geplant.

Als Team teilten wir uns einige Aufgaben auf, was uns noch mehr zusammengeschweißt hat. Eine unserer Aufgaben waren einen Beitrag zu erstellen, um alle Mitarbeitende zu informieren. Außerdem mussten wir alles rund um den Ablauf des Abends und vor allem alles für die Spendenübergabe organisieren.

Die Tombola gab uns die Möglichkeit, uns vor den anderen Mitarbeitenden vorzustellen – bei der Vorbereitung, als auch an der Weihnachtsfeier selbst. Es gab zahlreiche Gewinne, von einem iPad bis zu einem großen Weihnachtsbaum. An der Feier haben mehr als 200 Mitarbeitende insgesamt über 1.000 Lose gekauft. Es wurden letztendlich 2.065 Euro eingesammelt.

Die Volksbank Breisgau Markgräflerland verdoppelte diese Summe und es wurden jeweils 2.000 Euro an die Tafeln Staufen und Müllheim als Spende übergeben. Ich durfte selbst an der Spendenübergabe am 2. Dezember dabei sein, was für mich sehr interessant war. Aus den Gesprächen konnte man entnehmen, dass die Tafeln diese Spenden gut gebrauchen können, da es aktuell viele hilfsbedürftige Menschen gibt. Die Vertreter bedankten sich herzlich bei uns Azubis und dem Betriebsrat.

Insgesamt war dieses Azubiprojekt eine gute Möglichkeit mit den anderen Azubis als Team zusammenzuwachsen und für mich war es eine tolle Bereicherung bei solch einer sozialen Aktion mitzuwirken.  

Gruppenbild von 2 jungen Frauen und 2 Männern vor einem Weihnachtsbaum, sie halten einen großen Spendenscheck

Spendenübergabe an die Tafel Staufen v.l. Carolin Eckert Auszubildende, Dietmar Ritzenthaler und Naziha Ksaibani Tafel Staufen, Michelle Alexander Auszubildende, Dieter Funk Betriebsratsvorsitzender

Oben im Beitragsbild die Spendenübergabe an die Tafel Müllheim
v.l. Dieter Funk Betriebsratsvorsitzender, Carolin Eckert Auszubildende, Rudolf Köpfer Tafel Markgräflerland, Michelle Alexander Auszubildende

Als Azubi im neuen WerteHaus

Als Azubi im neuen WerteHaus

Im Juli wurde das neue Gebäude der Volksbank Breisgau-Markgräflerland bezogen. Das WerteHaus ist ein neu errichtetes, modernes Beratungsgebäude im Eschbacher Gewerbepark. Es bietet die Möglichkeit Privat-, Firmen-, Wohnbau- und Immobilienkunden unter einem Dach zu beraten. Besonders vorteilhaft ist dies bei überlappenden Themengebieten, da immer der richtige Fachberater hinzugezogen werden kann.

Durch meine Ausbildung hatte ich bereits die Chance, einen Einblick in das WerteHaus zu bekommen. Insbesondere das BeratungsCenter, welches für den Bereich „Privatkunden“ zuständig ist, durfte ich dabei genauer kennenlernen. So verbrachte ich eine Woche zusammen mit unseren Privatkundenberatern im WerteHaus. Teil der Ausbildung zum Bankkaufmann oder Finanzassistenten ist es, am Ende der Ausbildung eine mündliche Prüfung zu absolvieren. Hierbei handelt es sich um ein simuliertes Kundengespräch, das der Auszubildende in der Rolle des Beraters führt. Gerade hierfür bietet das BeratungsCenter viel Inspiration, da man die Chance bekommt, viele verschiedene Berater in Kundengesprächen zu begleiten. Zwar folgen alle Berater der Philosophie der Volksbank und der dahinterstehenden genossenschaftlichen und ganzheitlichen Beratung, dennoch gibt es verschiedene Herangehensweisen diese Beratungsphilosophie umzusetzen.

Persönlich konnte ich in meiner Zeit im BeratungsCenter viel dazulernen, so dass ich im Gesamten sagen kann, dass das Wertehaus, insbesondere das BeratungsCenter, für mich eine Bereicherung der Ausbildung darstellt.

Mein etwas anderer Weg zum Finanzassistenten

Mein etwas anderer Weg zum Finanzassistenten

Mein Weg begann mit einer Bewerbung für ein Studium in Fachinformatik mit der Schwerpunktrichtung Data Science hier bei der VBBM. Relativ zeitnah nach dem Bewerbungsgespräch habe ich auch schon eine Zusage erhalten und mich natürlich riesig gefreut. Das Studium beginnt nämlich mit einem dreimonatigen Praxissemester. In diesen drei Monaten durfte ich die unterschiedlichsten Abteilungen durchlaufen, war aber hauptsächlich im Controlling, also der Banksteuerung, eingesetzt. Ich durfte auch für drei Wochen einen Einblick in das Filialleben der VBBM bekommen. Und genau in dieser Phase hat es in meinem Kopf einfach Klick gemacht.

Mir wurde innerlich bewusst, dass ich auf alle Fälle einen sehr kommunikativen Job mit viel Kundenkontakt ergreifen möchte. Aber ich habe mir selbst gesagt, dass das ja nur ein kurzweiliger Gedanke sein könnte und ich nochmals sehr gründlich darüber nachdenken sollte. Gesagt getan, ich startete also erst einmal in das erste Theoriesemester an der DHBW. Die Inhalte und auch das Umfeld im Studium gefielen mir echt gut. Aber ich merkte zunehmend, dass ich mich für einen Beruf entschieden habe, der immer im Hintergrund ohne jeglichen Kundenkontakt stattfinden würde. Als ich dann die Abschlussprüfungen bestanden hatte und ins nächste Praxissemester zurückkehrte, hat sich der Gedanke nach einer beruflichen Veränderung immer mehr verhärtet.

So sehr, dass ich mich dazu entschied, diese Gedanken mit unserer Personalentwicklerin Frau Hagist zu besprechen. Ich war enorm aufgeregt vor dem Gespräch und vor allem vor dessen Ausgang. Aber was soll ich euch sagen, es gab überhaupt keinen Anlass dazu! Meinen Gedanken, Gefühlen und Ideen wurde sehr viel Verständnis entgegengebracht.  So habe ich an diesem Punkt entschieden, mein Studium zu beenden und eine neue Herausforderung in Form der Ausbildung zum Finanzassistenten zu wagen. Bis jetzt bereue ich es noch keinen einzigen Tag, denn die Arbeit im direkten Umgang mit Menschen erfüllt mich einfach so sehr, dass ich meinem Wirtschaftsinformatikstudium kaum hinterher trauere.

Abschließend möchte ich euch sagen, dass mein Weg kein Beispiel dafür sein soll, einfach hin und her zu wechseln, wenn es nur minimal schwierig wird. Vielmehr soll es zeigen, wie viel Verständnis und Unterstützung ich bei meiner Entscheidung erhalten habe. Zudem möchte ich euch ein wenig die Angst nehmen, nach der Schule eine Fehlentscheidung zu treffen. Denn der Weg endet nicht zwangsläufig in genau jenem Beruf, für den ihr euch unmittelbar nach der Schule entschieden habt.

Meine Seminartage in Karlsruhe

Meine Seminartage in Karlsruhe

In unserer Ausbildung finden immer wieder Seminartage in Karlsruhe statt.

Nach einer langen Pause, verschuldet von Corona, hatte ich die Möglichkeit gemeinsam mit einem anderen Azubi die Seminartage in Karlsruhe vor Ort zu erleben. Und wenn ihr euch jetzt fragen solltet „Wie läuft das Ganze ab und was macht man da?“, dann kann ich euch hier vielleicht mit einem kleinen Einblick weiterhelfen.

Die erste Frage, die wir uns vorab stellten, war: “Was ziehe ich an und was ziehen die anderen an?” Mit dem Gedanken „Es kann peinlich werden, wenn wir die einzigen mit oder ohne Anzug sind“, haben wir uns lange befasst. Vor Ort war dann wirklich von allem ein bisschen dabei: von Jeans-Hose und T-Shirt bis zu Chino-Hose und Hemd. Der beste Mix ist also etwas Schickes, Bequemes, in dem ihr euch wohlfühlt und euch gut konzentrieren könnt.

Meine drei Tage in Karlsruhe haben immer morgens gegen 7:30 Uhr begonnen. Gleich am Morgen gab es erst einmal Frühstück. An einem großen Buffet hatte jeder die Möglichkeit sich das zu nehmen, was er/sie mochte und keine Angst auch so viel man wollte. Es war wirklich für jeden etwas dabei, von Eiern mit Speck bis hin zu Brötchen, Müsli und Joghurt.

An jedem der drei Tage ging es anschließend dann mit einer „Learn Session“ weiter. Hier wurde uns von qualifizierten Dozenten das Thema „Wertpapier & Geldanlage“ nähergebracht, was ich persönlich sehr spannend fand. Die Unterrichtsstunden sollten einen auf den Test, der am letzten Tag stattfand, vorbereiten. Dieser bestand aus einem mündlichen Teil (Beratungsgespräch) und einem schriftlichen. Falls Ihr Prüfungsangst haben solltet, keine Sorge es war wirklich nicht schlimm, eher im Gegenteil.

Ab 16 – 17 Uhr war dann immer Freizeit angesagt. Hier hatte jeder die Möglichkeit, das zu machen, worauf er/sie Lust hat. Die Hauptsache war, dass man am nächsten Tag wieder fit war. Die meisten Azubis, die am Seminar teilgenommen haben, gingen gemeinsam in die Innenstadt von Karlsruhe, um eine Bar oder andere Essmöglichkeiten zu suchen.

Sobald man wieder im Hotel angekommen war, bereitete man sich auf den nächsten Tag vor und ging anschließend schlafen.

Fazit: Auch wenn es leider nur 3 Tage waren, war es der perfekte Ausgleich zum Arbeiten. Ich freue mich schon auf die nächsten Male.