Veränderungen Schule vs. Ausbildung

Veränderungen Schule vs. Ausbildung

Der Wechsel von der Schule in die Ausbildung als Bankkaufmann ist für mich eine große Veränderung. Als ich noch in der Schule war, bestand mein Alltag hauptsächlich aus Unterricht, Hausaufgaben und Klausuren bzw. Prüfungen. Als Azubi hat sich mein Alltag jedoch grundlegend verändert, da ich jetzt viel mehr Zeit im Betrieb verbringe und selbstständig praktische Aufgaben erledige.

Einer der größten Unterschiede ist die Verantwortung. In der Schule wurden die Aufgaben von den Lehrern organisiert und man wurde mit Noten bewertet. Außerdem hatte man meistens viel Freizeit. In der Ausbildung darf ich selbstständig Aufgaben erledigen, zuverlässig sein und mit meinen Kollegen und Kolleginnen zusammenarbeiten.

Auch bei meinem Tagesablauf hat sich viel verändert. In der Schule gab es viele verschiedene Fächer und Pausen zwischen den Stunden. Jetzt arbeite ich ganztags und lerne, wie die praktischen Abläufe funktionieren. Zusätzlich gehe ich in die Berufsschule, in der mir spezifisch das theoretische Wissen für die Ausbildung vermittelt wird.

Eine weitere wichtige Veränderung ist für mich, dass ich eine Ausbildungsvergütung erhalte. Dadurch lerne ich, eigenverantwortlich mit Geld umzugehen und bin gleichzeitig finanziell unabhängiger.

Außerdem ist die Ausbildung sehr abwechslungsreich, während man in der Schule oftmals Woche für Woche denselben Ablauf hatte.

Als Fazit kann ich also sagen, der Wechsel von der Schule in die Ausbildung war für mich ein großer Schritt. Ich habe mehr Verantwortung, lerne viele praktische Dinge und sammle wichtige Erfahrungen für meine Zukunft im Beruf.

Karrierewege nach der Bankausbildung

Karrierewege nach der Bankausbildung

Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau stehen dir zahlreiche Möglichkeiten offen, dein Wissen weiter auszubauen und den nächsten Karriereschritt zu gehen.

Ein Trainee-Programm ist dabei eine attraktive Option. Die VBBM bietet Trainee-Programme in verschiedenen Bereichen der Bank an, beispielsweise im Controlling, in der Internen Revision oder in der Firmenkundenberatung. Du lernst die Abläufe im jeweiligen Bereich intensiv kennen, entwickelst dich fachlich weiter und übernimmst bereits eigenständig Projekte sowie Verantwortung.

Ein weiterer beliebter Schritt ist die Weiterbildung zum Bankfachwirt. Hier vertiefst du dein Know-how insbesondere in den Bereichen Beratung, Finanzierung und Bankbetriebslehre.

Wer sich fachlich weiter spezialisieren und sein bankbetriebswirtschaftliches Wissen vertiefen möchte, kann anschließend den Bankbetriebswirt absolvieren. Aufbauend auf dem Bankfachwirt werden insbesondere Themen wie Vertrieb, Marketing, Digital Business sowie weiterführende betriebswirtschaftliche Inhalte behandelt.

Auch ein berufsbegleitendes Studium, beispielsweise in Betriebswirtschaft, Finance oder Banking, bietet langfristig Perspektiven für spezialisierte Fach- oder Führungspositionen.

Darüber hinaus bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sich zum Fach-, Beratungs- oder Führungsspezialisten weiterzuentwickeln. Häufig reichen dafür bereits fachspezifische Schulungen oder zertifizierte Weiterbildungen aus.

Die Bankenbranche bietet insgesamt eine besonders große Vielfalt an Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten – sowohl in internen Fachbereichen als auch nah am Markt im direkten Kundenkontakt. Dadurch kann jeder seinen eigenen Karriereweg individuell gestalten, ohne einem festen oder vorgegebenen Entwicklungsplan folgen zu müssen.

Interview mit Vorstand Herr Lange

Interview mit Vorstand Herr Lange

Für unseren Azubi-Blog habe ich mit unserem Vorstandsvorsitzenden Herrn Lange gesprochen. Dabei ging es um seinen Arbeitsalltag, seinen eigenen Werdegang und darum, was die VBBM und die Ausbildung besonders macht.

Was würde einen Azubi im Vorstand am meisten überraschen?

Herr Lange: Wahrscheinlich zuerst der volle Terminkalender. Gleichzeitig ist die Arbeit im Vorstand heute sehr modern. Es gibt keinen klassischen Chef, der alles vorgibt. Mitarbeitende bekommen viel Freiheit und Verantwortung. Die Arbeit ist dynamisch, agil und alles andere als starr.

Warum sollte man eine Ausbildung bei der VBBM starten?

Herr Lange: Bei uns kann sich jeder mit seinen Stärken einbringen. Die VBBM ist eine offene und moderne Bank mit einer nachhaltigen Unternehmenskultur sowie zeitgemäßen Arbeitsplätzen und Räumlichkeiten. Wer Lust hat, mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen, bekommt dafür auch den nötigen Raum.

Haben Sie Tipps für Berufseinsteiger?

Herr Lange: Eine Bankausbildung ist nach wie vor eine richtig gute Grundlage. Vieles lernt man direkt in der Praxis – ganz nach dem Motto learning by doing. In einer Zeit, die geprägt ist von Veränderung und Wandel, ist die Offenheit für Weiterentwicklung und Veränderungsbereitschaft im persönlichen Werdegang wichtiger denn je. Die Bank bietet hierbei unzählige Unterstützungsangebote in unterschiedlichsten Fachbereichen.

Welchen Weg sind Sie selbst gegangen?

Herr Lange: Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung gemacht und anschließend ein nebenberufliches BWL-Studium absolviert. Danach folgten verschiedene Weiterbildungen über den Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband und die Bankakademie (heute: Frankfurt School of Finance & Management) bis hin zum diplomierten Bankbetriebswirt und schließlich zur Vorstandsqualifikation.

Welche Entscheidung würden Sie heute anders treffen?

Herr Lange: Entscheidungen trifft man immer im jeweiligen Moment. Im Nachhinein darüber zu grübeln, was man anders hätte machen können, bringt wenig – ändern lässt sich das nicht mehr. Wichtig ist aber, aus Fehlern zu lernen und diese Erfahrungen für zukünftige Entscheidungen mitzunehmen.

Wie messen Sie Erfolg – für die Bank und persönlich?

Herr Lange: Erfolg für die Bank bedeutet, sich über viele Jahre hinweg weiterzuentwickeln, gute und stabile Kundenbeziehungen zu pflegen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Persönlich ist Erfolg für mich, eine Bank über lange Zeit mit einem guten Arbeitsklima, einer starken Unternehmenskultur und guter Zusammenarbeit führen zu können.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Herr Lange: Besonders stolz bin ich auf die sehr gelungene Fusion. Außerdem darauf, wie wir mit frühzeitigen strategischen Planungen den Übergang der Babyboomer in den Ruhestand begleiten und gleichzeitig junge Mitarbeitende frühzeitig an Verantwortung heranführen.

Meine ersten 100 Tage

Meine ersten 100 Tage

Zurückblickend war ich sehr aufgeregt und nervös, meinen ersten Ausbildungstag zu starten. In der Einführungswoche konnte ich jedoch schnell erste Einblicke durch die Hausrallye und die Filialtour in verschiedene Abteilungen und diverse Filialen erlangen. Bei den Kennenlernspielen und den Social-Media-bezogenen Aufgaben konnte ich bereits Freundschaften mit meinen Azubi-Kollegen aufbauen. Uns wurden aufregende Aktivitäten wie zum Beispiel Indoor-Kartfahren und Grillen mit den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr ermöglicht.

Die Einblicke, die ich in der ersten Woche erlangen konnte, wurden durch das Einsteigen in die Filiale in der zweiten Woche verstärkt. Ich konnte mir tiefere Einblicke in das Berufsleben verschaffen.

Ab Oktober durfte ein Teil von uns Azubis die Schule besuchen. Die Schulzeit startete mit vielen Kennenlernspielen. Mit einigen Klassenkameraden konnte ich mich auf Anhieb sehr gut verstehen. Der erste Schulblock verlief problemlos, in diesem konnte ich mir bereits erste Einblicke in mein Berufs- und Schulleben für die kommenden Jahre verschaffen. Obwohl mir die Schule zu diesem Zeitpunkt Spaß gemacht hat, habe ich mich gefreut, wieder arbeiten zu können, da ich neugierig auf den anstehenden Filialwechsel war.

In den kommenden fünf Wochen lernte ich den Umgang mit unserem System sowie den Umgang mit Kunden und deren Anliegen, die sie in unsere Filiale mitbringen, kennen. Dieser Kundenkontakt verstärkte meine Selbstständigkeit und mein Selbstbewusstsein in Bezug auf meine Tätigkeit in der Filiale.

Innerhalb dieser fünf Wochen erlebte ich zum ersten Mal die Weltspartagswoche. Zwar hat mich die große Anzahl an Kunden anfangs eingeschüchtert, dennoch konnte ich viel Freude, vor allem an den Interaktionen mit unseren kleinen Kunden, gewinnen. Die Freude, die ich den Kindern durch unsere Geschenke bereiten konnte, erfüllte mich sehr.

Nach meiner Zeit in dieser Filiale begann ein weiterer Schulblock. Zu Beginn dieses neuen Schulblocks merkte ich, dass der theoretische Aspekt der Ausbildung nicht unterschätzt werden darf. Dennoch habe ich Spaß daran, mir neues Wissen über meinen Beruf anzueignen.

Mein Empfang in den Filialen war immer sehr freundlich und herzlich. Durch dieses positive Umfeld erhöht sich meine Vorfreude auf das Kennenlernen der internen Abteilungen.

Ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein

Ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein

In der letzten Oktoberwoche fand die Weltsparwoche für unsere großen und kleinen Kundinnen und Kunden statt.

Für uns Auszubildende im ersten Lehrjahr war diese Woche besonders spannend, weil wir zum ersten Mal die Weltsparwoche von der anderen Seite „des Schalters“ erleben durften. Viele kennen sie noch aus der eigenen Kindheit.

Die Weltsparwoche ist seit vielen Jahren eine schöne Tradition, denn das Ziel ist es, besonders Kinder spielerisch zum Sparen zu motivieren und ihnen den Umgang mit Geld näherzubringen.

Bevor alles losging, wurde die Filiale mit Luftballons geschmückt und die Geschenke für die Kinder vorbereitet.

Während der Woche stand ich am Schalter, begrüßte die Eltern mit ihren Kindern, die stolz mit ihrem eigenen Ersparten kamen. Das Geld wurde von uns eingezahlt und direkt auf das jeweilige Konto gebucht.

Zusätzlich gab es ein Gewinnspiel, bei dem man einen 70-Euro-Gutschein für den Europa-Park gewinnen konnte. Jedes Kind, das gespart hatte, durfte sich außerdem ein Geschenk und ein neues Sparschwein aussuchen.

In dieser Woche habe ich gelernt, wie wichtig Kundenkontakt und Teamarbeit im Bankalltag sind. Besonders schön fand ich es, die vielen Kinder zu sehen, die stolz ihr eigenes Erspartes abgegeben haben. Früher war ich selbst eines dieser Kinder, habe mich darauf gefreut, mein Geld einzuzahlen und zu sehen, wie es in der Maschine gezählt wurde.

Es war sehr interessant, einmal alles aus der Perspektive der Banker zu sehen, wie viel Organisation und Arbeit dahintersteckt.

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Weltsparwoche und darauf, die glücklichen Gesichter der Kinder zu sehen.

Der Wandel der Kleiderordnung

Der Wandel der Kleiderordnung

Wenn man vom Beruf Bankkauffrau oder Bankkaufmann hört, denkt man sofort daran, wie streng wohl die Kleiderordnung sein muss.

Bei uns, der VBBM, sieht das aber anders aus. Heute gilt bei uns als Dresscode „Business Casual“. Doch das war nicht immer so. Um herauszufinden, wie sich die Kleiderordnung im Laufe der Zeit verändert hat, habe ich Kolleginnen und Kollegen gefragt, die schon länger bei der Bank arbeiten.

Früher gab es nämlich klare Regelungen und eher weniger Freiheiten bei der Kleidung.

Zum Beispiel:

  • Männer mussten immer eine Krawatte tragen – unabhängig davon, ob sie am Schalter, als Berater oder in einer internen Abteilung tätig waren.

  • Bei Frauen war es gern gesehen, Schuhe mit Absatz zu tragen. Schöne, passende, elegante Pumps oder Ähnliches waren ideal.

  • Allgemein galt für Männer und Frauen: Eine elegante Stoffhose, passend zum Outfit. Jeans oder Sneaker waren damals tabu.

  • Auch auf die Farbauswahl wurde geachtet. Damals wurden eher dunkle und gedeckte Töne wie Schwarz oder ein schönes Dunkelblau zu den Outfits kombiniert. Auffällige Muster oder knallige Farben waren nicht erwünscht.

  • Schmuck sollte eher dezent sein – nichts zu Auffälliges, Großes oder Protziges.

Zusammengefasst kann man sagen: Seriös und klassisch war das Bild, das man den Kundinnen und Kunden nach außen vermitteln wollte.

Heute ist es auch bei uns in der Bank moderner und dennoch professionell.

Männer können die Krawatte, wenn sie möchten, heute zu Hause im Schrank lassen.
Frauen dürfen selbst entscheiden, ob sie Pumps oder lieber bequeme, schöne Sneaker zu ihrem Outfit tragen.
Auch schwarze Jeans lassen sich mittlerweile elegant mit einem schönen Hemd und Blazer kombinieren.
Bei den Farben ist heute ebenfalls mehr erlaubt: Wir können hellere Töne und dezente Muster tragen, solange es nichts allzu Auffälliges ist.

Fazit:
Es ist ein Wandel, der sich sehen lassen kann.

Gerade für uns junge Leute, die hier eine Ausbildung machen, ist dieser Wandel ein großer Vorteil. Wir können unseren persönlichen Stil zeigen und kombinieren, solange es zum Motto „Business Casual“ passt.

Man merkt auch, dass sich die Bankwelt weiterentwickelt – nicht nur digital oder durch neue Kontomodelle, sondern auch, was den Stil im Job angeht.