Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, an dem ich in viel zu großen Stöckelschuhen meiner Mutter durch die Wohnung gestolpert bin und gesagt habe: „Mama, wenn ich groß bin, will ich in einer Bank arbeiten!“
Viele Jahre sind seither vergangen, in denen ich bis zum Abitur die Schulbank gedrückt habe, meinen ursprünglichen Wunsch jedoch nie aus den Augen verlor. Doch plötzlich bin ich vor einer Frage gestanden, die ich mir als Kind nicht gestellt habe: Wie komme ich eigentlich zu meinem Traumjob?

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Es gibt die Ausbildung zur Bankkauffrau mit oder ohne Zusatzqualifikation. Anschließend gibt es verschiedenste Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wie z.B. zur Fachwirtin und danach zur Betriebswirtin. Daneben gibt es natürlich auch zahlreiche Studiengänge: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre oder Wirtschaftswissenschaften und innerhalb dieser Studiengänge dann auch noch verschiedenste Vertiefungsrichtungen. Man steht als junger Mensch vor einer riesigen Auswahl, wodurch es schwer ist, eine Entscheidung zu fällen.

Während der gymnasialen Oberstufe habe ich schnell festgestellt, dass ich studieren möchte. Doch wie möchte ich eigentlich studieren? Möchte ich ganz klassisch an einer renommierten Universität studieren? Oder doch mit mehr Praxisbezug an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften? Die Frage hat sich für mich schnell geklärt, als ich herausgefunden habe, dass es neben diesen beiden typischen Wegen in Baden-Württemberg die duale Hochschule gibt.

Wieso duale Hochschule?
An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, kurz DHBW, habe ich die Möglichkeit, schon während meines Studiums wichtige Praxiserfahrung zu sammeln. Das duale Studium an der DHBW setzt sich aus theoretischen Teilen an der Hochschule und praktischen Teilen in einem Unternehmen zusammen. Vor Beginn des Studiums wird hierfür, ähnlich wie bei einer Berufsausbildung, ein Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen, in meinem Fall der VBBM, geschlossen. Bei der VBBM beginnt das duale Studium mit einem Vorpraktikum im September. Anschließend wechseln sich im Dreimonats-Rhythmus Theorie- und Praxisphasen ab. Insgesamt erstreckt sich das Studium über sechs Semester, also drei Jahre. Nach jeder Theoriephase wird das erlangte Wissen in Form von Klausuren oder alternativen Prüfungsleistungen geprüft. In den Praxisblöcken erhält man viele Einblicke in den Bankalltag, und das theoretische Wissen kann mit der Praxis verknüpft werden.

Das Hauptmerkmal des dualen Studiums ist die Verzahnung von Theorie und Praxis. Außerdem hat ein duales Studium den Vorteil, dass das Unternehmen eine Vergütung auszahlt. Dadurch wird finanzielle Unabhängigkeit geschaffen und man kann sich in den Theoriephasen an der DHBW auf das Lernen konzentrieren, ohne einem Nebenjob o.ä. nachgehen zu müssen. Als Nachteil des dualen Studiums kann gesehen werden, dass es keine Semesterferien gibt. Duale Studenten bei der VBBM bekommen aber, wie alle anderen Arbeitnehmer der VBBM auch, 31 Tage Jahresurlaub. Darüber hinaus sollte man sich bewusst sein, dass ein duales Studium mit viel Stress verbunden ist, da die Inhalte eines Semesters auf drei Monate komprimiert sind. Deshalb ist ein besonderes Maß an Motivation, Engagement und Durchhaltevermögen notwendig, um ein duales Studium erfolgreich zu absolvieren.

In den vergangenen Monaten bei der VBBM und an der DHBW konnte ich schon viele Erfahrungen sammeln und viel Neues lernen. Außerdem bin ich vielen tollen Menschen begegnet, mit denen mir die Zusammenarbeit große Freude bereitet.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den richtigen Weg für meinen Traumjob gefunden habe.

Auch in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit, dual bei der VBBM zu studieren! Schau doch mal unter vbbm.de/ausbildung vorbei.

Sophia Holdau

geschrieben von Sophia Holdau

Erfahre mehr über mich unter dem folgendem Link: Sophia Holdau