„BANKER“ – klingt doch echt super. Ob das auch so ist? Das möchte ich dir in diesem Beitrag erzählen.

Bevor ich die Ausbildung angefangen habe, wusste ich eigentlich noch gar nicht, was mich erwartet. Ich habe natürlich im Internet  nachgelesen, aber so richtig vorstellen, kann man es sich nicht. Die Praxis ist doch anders wie das, was im Internet steht. Ich dachte  nämlich, dass es in der Bank nur um Kredite, Sparen oder „Geld verstauen“ geht.

Ob du es glaubst oder nicht – es steckt viel viel mehr dahinter.
Voraussetzung zur Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau ist die Mittlere Reife.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, man kann sie aber auch auf 2,5 Jahre verkürzen.

Im Folgenden möchte ich dir erzählen, was dich erwartet.
Im ersten Ausbildungsjahr lernst du viel zum Thema Kontoeröffnung, -verwaltung und -beratung. Außerdem darfst du im  Zahlungsverkehr tätig sein. Das heißt, dass du Überweisungen ausführst, Daueraufträge erfasst oder Geld ein- und auszahlst. Du wirst  bei Beratungsgesprächen dabei sein und bei deren Vor – und Nachbereitung mithelfen.
Das zweite Ausbildungsjahr ist genauso gefüllt mit interessanten Inhalten. Du lernst Kunden über Anlagen, Wertpapiere und  Versicherungen zu beraten, darfst hinter die Kulissen des Bankgeschäfts schauen und lernst rechtliche sowie wirtschaftliche  Voraussetzungen bei der Kreditvergabe kennen.
Und nun kommt das, meiner Meinung nach, interessanteste Lehrjahr deiner Ausbildung. Und das nicht nur, weil es das letzte Jahr ist,  sondern weil du viel mit Baufinanzierungen, Firmenkundenbetreuung und dem Zahlungsverkehr zu tun haben wirst.

Darüber hinaus hast du auch die Möglichkeit weitere Bereiche wie das Controlling oder das Marketing kennenzulernen.

Nach der Schule wieder zur Schule? Ja!
Sokrates sagte „Es ist keine Schande nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.“

Deshalb darfst du während deiner Ausbildung den Schulunterricht blockweise besuchen (z.Bsp. 3 Wochen Schule – 5 Wochen Arbeit)
Dich erwarten Fächer wie spezielle Wirtschaftslehre (auf die Bank bezogen), allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Englisch,  Gemeinschaftskunde und Deutsch.

Glaub mir – dein Arbeitstag wird wie im Flug vergehen. Was mich an diesem Beruf besonders reizt ist die ständige Arbeit mit Kunden. Du entwickelst dich als Person weiter, da du ganz viele unterschiedliche Menschen kennenlernen darfst und lernst, wie du dich in  verschiedensten Situationen zu verhalten hast. Außerdem darfst du nach einigen Wochen schon selbstständig Aufgaben bearbeiten, bei denen du natürlich nie alleine bist und immer Unterstützung bekommst.

Schon ganz bald wirst du merken, dass sich die Wahl zur Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau lohnt und dir viele Türen für deine  Zukunft öffnet.

Aber überzeuge dich am besten selbst! Wir freuen uns auf dich.