Hobbys im Azubi-Alltag
Viele fragen sich vor Beginn der Ausbildung, ob neben dem Arbeitsalltag noch genug Zeit für Hobbys und Freizeit bleibt. Gerade der Wechsel vom eher freien Schulalltag in einen geregelten Arbeitsalltag ist natürlich eine Umstellung. Auch ich habe mir diese Frage gestellt und im Laufe meiner Ausbildung eigene Erfahrungen dazu gesammelt.
Ich bin aktuell im 1. Lehrjahr meiner Ausbildung bei der Volksbank Breisgau-Markgräflerland. Durch den Blockunterricht sieht mein Alltag unterschiedlich aus. In der Schulphase bin ich meistens schon gegen 14 Uhr zuhause. In der Arbeitsphase kann es je nach Öffnungszeiten der Filiale auch mal bis 16:30 Uhr oder 18:30 Uhr gehen.
In meiner Freizeit spiele ich schon seit 13 Jahren Tennis und gehe zusätzlich ins Fitnessstudio. Insgesamt bin ich ungefähr vier- bis fünfmal pro Woche sportlich aktiv.
Seit Beginn der Ausbildung hat sich meine Freizeit etwas verändert. Im Vergleich zur Schulzeit ist der Alltag geregelter und man plant seine freie Zeit bewusster. Besonders an längeren Arbeitstagen, wie montags und donnerstags, braucht es etwas mehr Organisation, wenn man danach noch etwas unternehmen möchte. Dafür gibt es aber auch Tage wie den Mittwoch, an dem früher Schluss ist und man mehr Zeit für Freizeit oder Hobbys hat.
Trotzdem finde ich, dass sich Ausbildung und Hobby sehr gut kombinieren lassen. Man gewöhnt sich daran, seine Hobbys eher auf den späten Nachmittag oder in den Abend zu legen. In der Schulzeit ist es sowieso etwas unkomplizierter, da man früher zuhause ist.
Mir persönlich sind meine Hobbys sehr wichtig, weil sie einen guten Ausgleich zum Alltag bieten. Außerdem macht es mir Spaß, dabei Zeit mit meinen Freunden zu verbringen.
Meiner Meinung nach sollte man sich nicht zu viele Sorgen machen. Mit ein bisschen Planung und Routine funktioniert das sehr gut. Ich würde empfehlen, feste Zeiten einzuplanen, zum Beispiel am Nachmittag oder Abend.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Ausbildung und Hobby gut miteinander vereinbar sind. Am Anfang ist der neue Tagesablauf natürlich eine Umstellung, aber sobald man eine Routine entwickelt hat, lässt sich beides gut in den Alltag integrieren.
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