Welche Aufgaben hat ein Fachinformatiker für Systemintegration in der VBBM ?

Welche Aufgaben hat ein Fachinformatiker für Systemintegration in der VBBM ?

Es gibt einen neuen Ausbildungsberuf hier in der VBBM, und zwar den “Fachinformatiker für Systemintegration”. Was diese Ausbildung beinhaltet und was meine Aufgaben hier in der Volksbank sind, werde ich im Folgenden erläutern.

Ein Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration plant und konfiguriert IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder bei Kunden werden diese Systeme entsprechend den Kundenanforderungen eingerichtet und betrieben bzw. verwaltet. Dazu gehört auch, dass bei auftretenden Störungen die Fehler systematisch und unter Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen eingegrenzt und behoben werden. Zudem berät ein Fachinformatiker sowohl interne, als auch externe Anwender über Auswahl und Einsatz von Geräten. Außerdem lösen sie Anwendungsprobleme und Systemprobleme, erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch.

Eine meiner Aufgaben ist die Überwachung von SB-Geräten, wie zB. Geldautomaten, und Internetleitungen. Sollte eine Internetstörung vorliegen oder ein SB-Gerät plötzlich offline sein, melde ich dieses Ereignis. Außerdem bin ich als Fachinformatiker für die Aktualität der Drucker, PCs  und Notebooks zuständig. Diese Tätigkeiten sind enorm wichtig, da sie die Sicherheit des Banknetzwerks gewährleisten. Natürlich gibt es noch viele weitere spannende Aufgaben, wie zum Beispiel den Support bei kleinen, alltäglichen technischen Problemen von Mitarbeitern. Ab und zu verfasse ich auch einfach Anleitungen zu bestimmten Programmen und Abläufen, um die Arbeit der Mitarbeiter einfacher zu gestalten.

Eines meiner größeren Projekte war das Schreiben eines eigenen Programms via Java, das die Hauptprogramme, die die Mitarbeiter benutzen, selbstständig installiert. Welches dieser Hauptprogramme installiert werden soll, kann vorab ausgewählt werden. Dieses simple aber doch praktische Programm spart Zeit beim Installationsprozess, da nun nicht mehr jedes Programm separat installiert werden muss.

Zum Ausbildungsbeginn habe ich nicht erwartet, dass die VBBM so vielseitige und spannende Aufgabenfelder für Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration bietet.

Ich bin schon gespannt, welche neuen Aufgaben mich in Zukunft noch erwarten.

Das Vertrauen der Bank in ihre Azubis

Das Vertrauen der Bank in ihre Azubis

Mir wurde schon im Bewerbungsgespräch gesagt, dass Azubis als volle Teammitglieder gelten und die Bank ihnen vertraut. Als meine Ausbildung dann am 01.09.2021 anfing, musste dies nur noch bewiesen werden.

Nach der Einführungswoche startete ich im Kundenservice. Hier wurde ich direkt an die Hand genommen und mir wurde so einiges gezeigt: Wie ich was an wen schicken muss, wo welche Papiere abgelegt werden müssen und vor allem wie ich Kunden bediene. Sogar in dieser kurzen Phase, in der ich noch an die Hand genommen wurde, merkte ich, wie wichtig es allen ist, dass ich mich als Teammitglied fühle. Schnell wurde aus dem “an die Hand nehmen” ein “über die Schulter schauen”. Ich fing an, Kunden alleine zu bedienen. In dieser Phase lernte ich: ICH DARF FEHLER MACHEN.

Dadurch, dass ich Fehler machen durfte, stieg mein Selbstbewusstsein den Kunden gegenüber enorm. Ich musste mich in keiner Weise zurückhalten und war weniger verunsichert. Hier wurde mir bewusst, wie sehr die Bank uns Azubis vertraut. Fehler können passieren und es reißt einem niemand den Kopf ab, wenn mal etwas schiefgeht. Aus diesen Fehlern lernte ich besonders, wie man mit mit ihnen umgeht und wie man sie den Kunden möglicherweise mitteilen muss. Die Bank vertraut uns nicht, damit wir alles fehlerfrei machen, sondern damit, wenn Fehler passieren, wir uns darum kümmern.

Es gab auch Situationen, da wusste ich selbst nicht weiter. Aber genau dafür ist das Team dann da: Ich durfte jede Frage stellen, egal, wie banal sie mir erschien. Ich wurde im Team komplett aufgenommen und auch so behandelt, mir wurde geholfen und das immer.

Mein Fazit ist, dass das Versprechen aus dem Bewerbungsgespräch gehalten wurde. Ich bin sehr froh, die Ausbildung hier angefangen zu haben. Ich habe sehr viel Spaß beim Arbeiten und mein Team ist klasse!

Mein Alltag in der Schulzeit und jetzt

Mein Alltag in der Schulzeit und jetzt

Ich hatte das Glück, meine Schulzeit noch ohne Corona verbringen zu können. Rückblickend war die Zeit sehr unbeschwert und es standen einem gefühlt alle Türen offen. Auch wenn es aufgrund der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten schwierig ist, sich für eine berufliche Richtung zu entscheiden, konnte ich mir schon früh ein Bild davon machen und bin heute sehr froh, meinen Traumberuf gefunden zu haben.

Während der Schule und auch nach Schulschluss war es schön, Freunde zu treffen, sich auszutauschen, zusammen zu lernen oder gemeinsam den Tag zu verbringen. Auch jetzt genieße ich es noch, meine Freizeit mit meinen Freunden zu verbringen und kann dies sehr gut mit meiner Ausbildung in Einklang bringen.

Meine Schulzeit war so aufgebaut, dass wir früh gelernt haben, die Woche selbst zu organisieren bzw. mitzubestimmen, wann wir welche Aufgaben erledigen wollen, und dies mittels Wochenplanern zu dokumentieren.

Diese Herangehensweise ist für mich gerade jetzt in der Ausbildung hilfreich, da auch hier eine Organisation zwischen Arbeit und Lernen sehr wichtig ist. Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und die Chance, das gelernte Wissen gleich in die Praxis umsetzen zu können, ist nicht nur lehrreich, sondern spornt mich auch an.

Das ist für mich der große Unterschied, da die Schule nur theoretisches Wissen vermitteln kann, die Ausbildung aber zusätzlich noch die praktische Seite bietet. Ich habe bisher noch keinen Tag bereut, die Ausbildung als Bankkaufmann angefangen zu haben und freue mich schon jetzt auf weitere spannende Themen rund um das Bankwesen.

Ausbildung unter Corona Bedingungen

Ausbildung unter Corona Bedingungen

Nun ist es tatsächlich fast zwei Jahre her, seit Covid19 unser Leben stark verändert hat. Dass mich das Virus noch so lange begleiten wird, hätte ich selbst nicht gedacht…

Am 01.09.2020 war es endlich soweit. Trotz Pandemie ging es für mich, frisch nach der abgeschlossenen Mittleren Reife, direkt ins Berufsleben. Die Ausbildung bei der VBBM begann für uns Azubis, wie auch in den Jahren zuvor, mit einer spannenden Einführungswoche, in welcher wir Azubis die Möglichkeit hatten, uns alle gegenseitig besser kennenzulernen. In einem Roadtrip konnten wir die Filialen und Mitarbeiter kennenlernen und mithilfe einer Rallye, mehr über unsere Bank erfahren und das Verwaltungsgebäude besser kennen lernen. Dies natürlich immer unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Leider konnten das Azubi-Grillen sowie die Weihnachtsfeier nicht stattfinden.
Jedoch bin ich zuversichtlich, dass ich während meiner Ausbildungszeit das Alles noch erleben werde. Trotz den ganzen Abstandsregelungen und Kollegen im Homeoffice fühlt man sich bei uns als Azubi 100% in die Teams und Abteilungen integriert. Unser Innerbetrieblicher Unterricht (IBU) fand ebenfalls statt, sofern möglich in Präsenz, aber auch in digitaler Form. Der Einblick in verschiedene Filialen und interne Abteilungen war ebenfalls möglich.

Schlussendlich kann ich sagen, dass die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/ -frau auch während der Pandemie nach wie vor umsetzbar ist und die richtige Entscheidung für mich persönlich war.

Ich wünsche mir, dass die Pandemie so schnell wie möglich vorbei geht und ich unsere Kunden auch wieder ohne Maske und ohne Plexiglasscheibe bedienen und beraten darf.

Unsere Jugend- und Auszubildendenvertretung

Unsere Jugend- und Auszubildendenvertretung

Angefangen hat alles mit der Wahl kurz nach meinem Ausbildungsbeginn als Bankkaufmann – die Wahl der JAV (Jugend – und Auszubildendenvertretung). Alle Azubis in unserer Bank durften die zukünftige JAV wählen. Deren Hauptaufgabe ist es, die Meinungen und Anliegen der Azubis im Betrieb zu vertreten.

Als ich erfuhr, dass mir die Verantwortung als JAV für die nächsten 2 Jahre übergeben wurde, war ich voller Freude! Dinge wie z.B. einen Grillabend mit allen Azubis zu organisieren und Anliegen der Azubis jeglicher Art mit den verschiedenen Abteilungen der Bank zu klären ist genau das Richtige für mich. Und die Vorfreude hat sich bewährt. Nahezu täglich lerne ich neue Dinge dazu und bekomme als Betriebsratsmitglied sogar einen noch viel tieferen Einblick in unsere Bank – die über 280 Mitarbeitende hat!

Selbstverständlich hat mir Covid-19 einen großen Strich durch die Rechnung gemacht, da das Virus die Feierlichkeiten nur bedingt zugelassen hat. Doch nach schweren Zeiten kommen immer gute Zeiten und so bin ich weiterhin gespannt, welche Aufgaben mich schon morgen erwarten.

Eines ist sicher, das gemeinsame Grillen wird es in meiner Amtszeit auf jeden Fall noch geben!

Zwei Jahre Azubi-Blog

Zwei Jahre Azubi-Blog

Am 28.03.2019 ist unser Azubi-Blog damals online gegangen. Über die zwei Jahre hinweg haben sich unzählige Beiträge in einer großen Themenvielfalt angesammelt. Einige der Azubis, die unseren Blog gründeten, haben mittlerweile die Ausbildung beendet und sich in die unterschiedlichsten Richtungen weiterentwickelt, wie auch unser Redaktionsteam

Seit der Gründung sind wir inzwischen in der dritten Generation. Mit der Hilfe von Frau Haußmann und allen sich in der Ausbildung befindenden Azubis gestalten wir unseren Blog immer weiter, mit vielen neuen interessanten Beiträgen, um euch einen Einblick in unseren Bankalltag zu vermitteln.

Ganz nach dem Motto „aus dem Bankalltag“ verfassen wir Azubis die Beiträge für euch. Neben den Vorstellungen der einzelnen Abteilungen, aktuellen Themen und besuchten Seminaren, kann man sich über unsere Steckbriefe jederzeit einen kleinen Einblick  verschaffen, wer denn so alles hinter den Beiträgen steckt.

Wir freuen uns über jeden einzelnen Leser, egal ob nur mal schnell reingeschaut oder als treuer Abonnent. Solltet ihr Ideen oder Fragen haben, dürft ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.

Und jetzt?

Der nächste Beitrag ist schon in Planung. Und falls ihr noch nicht alle Posts gelesen habt, los geht’s!