Ausbildung unter Corona Bedingungen

Ausbildung unter Corona Bedingungen

Nun ist es tatsächlich fast zwei Jahre her, seit Covid19 unser Leben stark verändert hat. Dass mich das Virus noch so lange begleiten wird, hätte ich selbst nicht gedacht…

Am 01.09.2020 war es endlich soweit. Trotz Pandemie ging es für mich, frisch nach der abgeschlossenen Mittleren Reife, direkt ins Berufsleben. Die Ausbildung bei der VBBM begann für uns Azubis, wie auch in den Jahren zuvor, mit einer spannenden Einführungswoche, in welcher wir Azubis die Möglichkeit hatten, uns alle gegenseitig besser kennenzulernen. In einem Roadtrip konnten wir die Filialen und Mitarbeiter kennenlernen und mithilfe einer Rallye, mehr über unsere Bank erfahren und das Verwaltungsgebäude besser kennen lernen. Dies natürlich immer unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen. Leider konnten das Azubi-Grillen sowie die Weihnachtsfeier nicht stattfinden.
Jedoch bin ich zuversichtlich, dass ich während meiner Ausbildungszeit das Alles noch erleben werde. Trotz den ganzen Abstandsregelungen und Kollegen im Homeoffice fühlt man sich bei uns als Azubi 100% in die Teams und Abteilungen integriert. Unser Innerbetrieblicher Unterricht (IBU) fand ebenfalls statt, sofern möglich in Präsenz, aber auch in digitaler Form. Der Einblick in verschiedene Filialen und interne Abteilungen war ebenfalls möglich.

Schlussendlich kann ich sagen, dass die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/ -frau auch während der Pandemie nach wie vor umsetzbar ist und die richtige Entscheidung für mich persönlich war.

Ich wünsche mir, dass die Pandemie so schnell wie möglich vorbei geht und ich unsere Kunden auch wieder ohne Maske und ohne Plexiglasscheibe bedienen und beraten darf.

Unsere Jugend- und Auszubildendenvertretung

Unsere Jugend- und Auszubildendenvertretung

Angefangen hat alles mit der Wahl kurz nach meinem Ausbildungsbeginn als Bankkaufmann – die Wahl der JAV (Jugend – und Auszubildendenvertretung). Alle Azubis in unserer Bank durften die zukünftige JAV wählen. Deren Hauptaufgabe ist es, die Meinungen und Anliegen der Azubis im Betrieb zu vertreten.

Als ich erfuhr, dass mir die Verantwortung als JAV für die nächsten 2 Jahre übergeben wurde, war ich voller Freude! Dinge wie z.B. einen Grillabend mit allen Azubis zu organisieren und Anliegen der Azubis jeglicher Art mit den verschiedenen Abteilungen der Bank zu klären ist genau das Richtige für mich. Und die Vorfreude hat sich bewährt. Nahezu täglich lerne ich neue Dinge dazu und bekomme als Betriebsratsmitglied sogar einen noch viel tieferen Einblick in unsere Bank – die über 280 Mitarbeitende hat!

Selbstverständlich hat mir Covid-19 einen großen Strich durch die Rechnung gemacht, da das Virus die Feierlichkeiten nur bedingt zugelassen hat. Doch nach schweren Zeiten kommen immer gute Zeiten und so bin ich weiterhin gespannt, welche Aufgaben mich schon morgen erwarten.

Eines ist sicher, das gemeinsame Grillen wird es in meiner Amtszeit auf jeden Fall noch geben!

Zwei Jahre Azubi-Blog

Zwei Jahre Azubi-Blog

Am 28.03.2019 ist unser Azubi-Blog damals online gegangen. Über die zwei Jahre hinweg haben sich unzählige Beiträge in einer großen Themenvielfalt angesammelt. Einige der Azubis, die unseren Blog gründeten, haben mittlerweile die Ausbildung beendet und sich in die unterschiedlichsten Richtungen weiterentwickelt, wie auch unser Redaktionsteam

Seit der Gründung sind wir inzwischen in der dritten Generation. Mit der Hilfe von Frau Haußmann und allen sich in der Ausbildung befindenden Azubis gestalten wir unseren Blog immer weiter, mit vielen neuen interessanten Beiträgen, um euch einen Einblick in unseren Bankalltag zu vermitteln.

Ganz nach dem Motto „aus dem Bankalltag“ verfassen wir Azubis die Beiträge für euch. Neben den Vorstellungen der einzelnen Abteilungen, aktuellen Themen und besuchten Seminaren, kann man sich über unsere Steckbriefe jederzeit einen kleinen Einblick  verschaffen, wer denn so alles hinter den Beiträgen steckt.

Wir freuen uns über jeden einzelnen Leser, egal ob nur mal schnell reingeschaut oder als treuer Abonnent. Solltet ihr Ideen oder Fragen haben, dürft ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.

Und jetzt?

Der nächste Beitrag ist schon in Planung. Und falls ihr noch nicht alle Posts gelesen habt, los geht’s!

Corona Update – Digitaler Unterricht in der Berufsschule

Corona Update – Digitaler Unterricht in der Berufsschule

Es ist Montagmorgen, kurz vor 8 Uhr. Anstatt jetzt bereits zwei Stunden wach zu sein und mit dem Auto, dem Zug und der Straßenbahn zur Berufsschule Lyceé Turenne in Freiburg zu pendeln, sitze ich allein zuhause an meinem Schreibtisch und logge mich ins erste Zoom Meeting für heute ein. Was bis vor wenigen Monaten noch unvorstellbar war, ist heute aufgrund von Corona schon fast zum Alltag für viele Schüler geworden – Homeschooling. Doch so einfach wie es sich anhört, ist der Unterricht im digitalen Klassenzimmer gar nicht.

Im Jahr 2021 sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass der Online-Unterricht kein Problem darstellt, denn die notwendigen technischen Geräte und gutes Internet sollte schließlich jeder haben – oder? Doch bereits in den ersten Tagen merkte man, dass dem (leider) nicht so ist. Schon das erste Zoom-Meeting scheiterte an der schlechten Internetverbindung. Anstatt der üblichen 29 Schüler, konnten mit Müh und Not gerade einmal fünf Schüler pünktlich um 8 Uhr in den digitalen Klassenraum kommen, da, wie fast überall, die Internetleitungen und die Systeme zusammengebrochen waren. Der Unterrichtsbeginn verschob sich aufgrunddessen um fast eine Stunde nach hinten, bis alles annähernd stabil funktionierte und wir zumindest einigermaßen vollzählig anwesend waren. Hierbei machte ich die Entdeckung, dass mein kleines Dorf wohl doch nicht über das schlechteste Internet Südbadens verfügt. Nachdem wir diese erste Hürde genommen hatten, konnten wir besprechen, wie der digitale Unterricht in den nächsten drei Wochen ablaufen würde. Bereits in den ersten Wochen merkte man, dass die Vorstellung, der digitale Unterricht könnte einen richtigen Präsenzunterricht ersetzen, doch eher Wunschdenken als Realität war. Denn immer wieder mussten sowohl Schüler, als auch Lehrer unfreiwillig die Sitzung vorübergehend wegen mangelnder Internetverbindungen oder aufgrund überlasteter Programme verlassen. Auch eine gute mündliche Mitarbeit gestaltete sich schwierig, da immer wieder entweder der Ton oder das Bild weg waren oder die Verbindung ruckelte. Teilweise war es auch schwierig, dem Unterricht aufgrund der zeitlichen Verzögerung zu folgen. Aber mit der Zeit lernte man mit diesen Problemen umzugehen. Jedoch lässt sich rückwirkend sagen, dass, auch wenn im Laufe der Zeit die Internetverbindungen und Server besser wurden, leider keine einzige Unterrichtsstunde ohne technische Störungen oder Probleme verging.

Aber kommen wir zum Positiven, denn es war auch nicht alles schlecht und das Homeschooling hat auch seine Vorteile. Zum einen sparte man sich naürlich den Anfahrtsweg zur Berufsschule nach Freiburg sowie den ein oder anderen verpassten Zug, was sehr angenehm war. Zum anderen hatte es den Vorteil, dass wenn ich aufgrund schlechter Tonübertragung etwas nicht richtg verstanden hatte, jemand anderes diesen Part vielleicht gut verstanden hatte und somit konnten wir uns immer gut untereinander ergänzen und uns gegenseitig helfen. Und auch der Austausch und die Kommunikation in unserer Klassen-Whatsapp-Gruppe war aktiver als sonst. Trotz digitalen Unterrichts sind wir sehr gut mit dem Unterrichtsstoff durchgekommen und hatten auch aus der Distanz sehr viel Kontakt zu unseren Klassenkameraden.

Im Rückblick auf den letzten Berufsschulblock haben wir trotz aller Schwierigkeiten viel gelernt und mitgenommen. Vor allem oder gerade durch das viele Erklären sowie den Austausch mit der restlichen Klasse und der selbstständigen Erarbeitung von Themengebieten. Dennoch kann der digitale Unterricht meiner Meinung nach nicht mit dem normalen Unterricht mithalten oder diesen gar ersetzen. Wir sind daher alle froh, wenn die Krise endlich ein Ende hat und wir wieder normal die Berufsschule in Freiburg besuchen dürfen.

Die Sache mit den Vorsätzen

Die Sache mit den Vorsätzen

Wir kennen sie alle, pünktlich zum Jahresanfang werden sie jedes Jahr neu gefasst – die guten Vorsätze. Wir wollen mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen und weniger Zeit am Smartphone, mehr Sport treiben und uns selbstverständlich von nun an nur noch super-gesund ernähren. Doch kaum sind die ersten Tage im neuen Jahr vergangen, werden auch schon die meisten unserer Vorsätze wieder über Bord geworfen. Aber wenn es um unsere Finanzen geht, muss das nicht passieren.

Damit es in diesem Jahr anders wird und uns die Umsetzung unserer Vorsätze nicht so schwerfällt, folgende Tipps für euch:

  1. Oftmals erleichtert es die Umsetzung unserer Vorsätze ungemein, wenn man sich zunächst einmal vor Augen hält, welches finanzielle Ziel man im Jahr 2021 erreichen will bzw. wofür man eigentlich sparen möchte: die nächste Reise, das erste eigene Auto oder ein Stück finanzielle Freiheit. Und mit eurem Sparziel vor Augen fällt es euch vermutlich schon leichter, auf den nächsten Coffee To Go zu verzichten.
  2. Neues Jahr – neuer Start: Zeit, sich einen genauen Überblick über eure aktuellen Finanzen zu verschaffen. Dabei hilft es, einmal eure Ausgaben euren Einnahmen gegenüberzustellen. Denn neben den bewussten Ausgaben wie Miete, Versicherungen oder Fitnessstudio ist es vor allem wichtig, sich auch die versteckten, teils kostspieligen Ausgaben vor Augen zu führen. Schließlich möchte niemand Geld verschenken und daher lohnt sich der Aufwand, die kleinen „Geldfresser“ aufzuspüren. Hier kann es sich auch rentieren, neue Tarife und kostengünstigere Alternativen zu vergleichen, da wir beispielsweise durch teure Verträge für unser geliebtes Smartphone oft zu viel bezahlen.
  3. Im gleichen Atemzug lohnt es sich auch, direkt Ordnung im finanziellen Papierkram zu schaffen, sei es ganz oldschool durch sorgfältiges Abheften aller Kontoauszüge oder mit einem ausgiebigen Blick ins ePostfach.
  4. Mit eurem Sparziel vor Augen könnt ihr euch nun eurem Vermögensaufbau widmen. Und damit euer Erspartes nicht vom Wertverlust aufgefressen wird und auf dem Sparbuch vor sich hinschlummert, solltet ihr es ertragreicher in Aktien und Fonds anlegen. Am besten legt ihr direkt einen bestimmten Betrag X fest, den ihr Monat für Monat investieren wollt. Auch Vermögenswirksame Leistungen und staatliche Förderungen solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
  5. Und last but not least – das gute alte Sparschwein. Auch wenn wir zunehmend bargeldlos bezahlen und immer seltener „echtes“ Geld im Geldbeutel umhertragen, sammelt sich doch der ein oder andere Euro an. Am Ende der Woche ab damit ins Sparschwein! So spart ihr euch das Herumtragen und könnt euch am Jahresende zusätzlich auf ein kleines Sümmchen freuen.

Gewohnheiten lassen sich zwar nicht von heute auf morgen umstellen, aber mit diesen Tipps habt ihr schon mal einen guten (Jahres-)Anfang gemacht und dem Festhalten eurer Vorsätze für eure Finanzen steht nichts mehr im Wege.

Ein frohes Neues Jahr!

Der virtuelle Service

Der virtuelle Service

Meine Woche im ServiceCenter begann am Montagmorgen mit einem Gespräch beim Bereichsleiter, in dem wir unsere Erwartungen für die folgenden zwei Wochen austauschten. Am Anfang saß ich dann neben einem meiner Kollegen, habe bei Gesprächen mitgehört und konnte mir Notizen machen.

Hier einige interessante Dinge, die ich gelernt habe:

→ Es ist sehr wichtig mit dem Kunden immer in Kontakt zu bleiben. D.h. dem Kunden immer wieder erklären, was man gerade macht, da er nicht sehen kann, dass man am PC etwas sucht oder eintippt.

→ Man muss besonders vorsichtig sein, da man die Kunden vielleicht noch nicht so gut oder gar nicht kennt. Das bedeutet, dass man im ServiceCenter einen hohen Wert darauf legt, die Menschen zu identifizieren. Dazu gibt es einige Fragen, die man stellen kann.

→ Wenn man sich auch nur ein bisschen unsicher ist, sollte man keine Infos weitergeben. Die Kollegen, die schon einige Zeit im ServiceCenter arbeiten, haben ein sehr gutes Gefühl für so etwas.

Ab der zweiten Woche durfte ich schon selbst telefonieren. Natürlich saß noch jemand neben mir, um jederzeit weiterzuhelfen. Hauptsächlich habe ich Kundenanrufe (Inbound) angenommen und ihnen, genau wie am Schalter in einer Filiale, bestimmte Fragen beantwortet oder bei Problemen geholfen. Wenn mal nicht so viel los war, habe ich selbst Kunden angerufen (Outbound), um mit ihnen Termine zu vereinbaren.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir die Wochen sehr viel Spaß gemacht haben und ich in der Zeit sehr viel über den Umgang mit Kunden gelernt habe. 🙂

PS: Wusstest du, dass du uns auf unserer Homepage auch per Chat erreichen kannst?